
Verschlechterungen am Rücken der Handelsbeschäftigten sind keine wirtschaftspolitische Vision!
GPA Wien kritisiert erneute Forderung nach Sonntagsöffnung im Wiener Handel
Die Gewerkschaft GPA Wien kritisiert die erneute Forderung der ÖVP Wien nach einer Sonntagsöffnung im Wiener Handel: „Während man vor kurzem noch von einer Testphase sprach, sind wir wenige Tage später wie zu erwarten wieder bei der Forderung nach einer generellen Sonntagsöffnung in Form von Tourismuszonen angelangt“, so Martin Müllauer, Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs Handel in der Gewerkschaft GPA. „Das zeigt einmal mehr, dass der Anlassfall des ESC nicht mehr als ein Vorwand für pauschale Verschlechterungen auf dem Rücken der Beschäftigten des Wiener Handels ist“, führt Müllauer aus.
„Dass arbeitsrechtliche Bestimmungen für Handelsangestellte pauschal als Bremsklotz abgetan werden, zeigt, dass die einzige wirtschaftspolitische Vision der ÖVP Wien darin besteht, Verschlechterungen für die Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu fordern. Dabei spielt die Meinung der Betroffenen für die Verantwortlichen wohl genauso wenig eine Rolle wie jene der Bevölkerung“, betont Müllauer weiter. Die Wiener Handelsangestellten haben sich wiederholt und mehrheitlich gegen Sonntagsarbeit ausgesprochen. Eine aktuelle Umfrage bestätigt, dass die Wiener Bevölkerung eine Sonntagsöffnung ebenso ablehnt.
„Wer versucht schlechtere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und noch weniger Planbarkeit in einer frauendominierten Branche als arbeitspolitische Maßnahme zu verkaufen, zeigt nichts als Zynismus gegenüber den Betroffenen“, so der Gewerkschafter. „Wir stehen an der Seite der Handelsbeschäftigten: Eine Sonntagsöffnung wird es mit uns auch weiterhin nicht geben!“, betont Müllauer abschließend.
Gewerkschaft GPA – Öffentlichkeitsarbeit
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