Der Iran-Krieg und die Folgen im Arzneimittelbereich

330.000 Euro an Mehrkosten für die PHAGO-Großhändler seit Ausbruch der Krise durch hohe Spritpreise. / Herausforderung Topografie Österreichs.

Der Iran-Krieg und die Folgen: Seit Ausbruch des Iran-Kriegs haben die Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO aktuell eine Mehrbelastung in Höhe von 280.000 Euro durch die hohen Dieselpreise zu tragen. Bis Ende April steigen die Kosten auf 330.000 Euro. Solange sich die Spritpreise nicht ändern, liegt die Mehrbelastung ab Mai jeden Monat bei rund 165.000 Euro.

Die Ankündigung des Wirtschaftsministeriums, dass die Kriegsfolgen zeitverzögert auch auf dem internationalen Treibstoffmarkt in Europa ankommen und ab Mai fünf Prozent weniger Diesel zur Verfügung stehen könnten, alarmiert die PHAGO-Vollgroßhändler. PHAGO-Generalsekretärin Monika Vögele erklärt: „Österreich ist aufgrund seiner Topografie eine logistische Herausforderung. Die PHAGO-Vollgroßhändler liefern binnen weniger Stunden Arzneimittel an jede Apotheke Österreichs. Davon profitieren gerade die Patientinnen und Patienten in ländlichen Gebieten.“
Als kritische Infrastruktur müssen die Arzneimittel-Vollgroßhändler priorisiert werden, sollte es zu Einschränkungen bei Treibstoff kommen. Mila Pohl, stv. PHAGO-Generalsekretärin: „Die flächendeckende Versorgung der österreichischen Bevölkerung kann nur gewährleistet werden, wenn wir im Fall einer Treibstoffrationierung vorrangig mit Diesel versorgt werden. Die Bundesregierung hat betont, dass die Versorgungssicherheit oberste Priorität habe.“

PHAGO
Dr. Monika Vögele
Mag. Mila Pohl
Telefon: +43 (0) 1 71 72 8 794
E-Mail: office@phago.at

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