Frontiers Planet Prize: BOKU-Forschungsteam als „National Champion“ für Österreich ausgezeichnet

_Große internationale Anerkennung für die BOKU University: Am 22. April, dem Earth Day, wurde das Forschungsteam um Nicolas Roux vom Institut für Soziale Ökologie mit dem renommierten Frontiers Planet Prize als „National Champion“ für Österreich ausgezeichnet._

Prämiert wurde der im Fachjournal _One Earth_ veröffentlichte Artikel „Integrating sufficiency in the trade and biodiversity agenda of the European Union“. Die prämiierte Studie zeigt, wie sogenannte suffizienzorientierte Maßnahmen – also Ansätze, die auf einen maßvollen und ressourcenschonenden Umgang mit Naturgütern abzielen – in der Handels- und Biodiversitätspolitik der Europäischen Union verankert werden können. Ziel ist es, den Verbrauch von Biomasse deutlich zu verringern und dadurch die Stabilität und Funktionsfähigkeit natürlicher Ökosysteme langfristig zu stärken.

BIOMASSENUTZUNG ALS ZENTRALER TREIBER DER BIODIVERSITÄTSKRISE

Die Studie hebt hervor, dass die intensive Nutzung von Biomasse – etwa für Nahrungsmittel, Futtermittel, Materialien und Bioenergie – eine wesentliche, bislang oft unterschätzte Ursache für den Verlust der biologischen Vielfalt darstellt. In der Europäischen Union liegt der Verbrauch deutlich über einem Niveau, das mit den planetaren Grenzen vereinbar ist.

BOKU University
Mag.a Astrid Kleber-Klinger
Telefon: 0664 8858 6533
E-Mail: astrid.kleber@boku.ac.at

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