
SPÖ-Sozialsprecher Muchitsch begrüßt Verbesserungen bei der betrieblichen Altersvorsorge
Die Regierung hat heute im Ministerrat weitreichende Verbesserungen in der betrieblichen Altersvorsorge beschlossen. SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch erklärt dazu: „Uns geht es darum, die die erste Säule absichern und die zweite Säule für mehr Menschen zugänglicher machen! Das waren die Voraussetzungen für diese Verhandlungen, und das haben wir erreicht.“ ****
Der wichtigste Punkt: Es sind derzeit fast alle Arbeitnehmer:innen im System der Abfertigung Neu (Vorsorgekassen), aber nur etwa ein Viertel der Arbeitnehmer:innen haben zusätzliche über ihren Arbeitgeber eine betriebliche Pensionskasse. In Zukunft bekommen alle Arbeitnehmer:innen die Möglichkeit, ihre Ansprüche aus der Abfertigung in eine Pensionskasse zu übertragen und dann ab Pensionsantritt als Einmalzahlung oder als monatliche Rente sich auszahlen zu lassen.
Es wird zudem die Möglichkeit geben, dass die Vorsorgekassen selbst ein Vorsorge-Veranlagungsmodell anbieten. Für die Arbeitnehmer:innen gilt da wie dort die Freiwilligkeit und die Wahlfreiheit.
Weiters werden die Verwaltungskosten der Vorsorgekassen sinken. Derzeit können die Kassen 0,8 Prozent (gemessen am veranlagten Vermögen) für die Verwaltung verrechnen, künftig werden es maximal 0,6 Prozent sein. Auch davon profitieren die Arbeitnehmer:innen unmittelbar. (Schluss) wf/ls
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