Upcycling und Kreislaufwirtschaft: Die Integrativen Betriebe entwickeln nachhaltige Lösungen

Bewusste und verantwortungsvolle Ressourcennutzung gehört – nicht nur am heutigen Earth Day – zu den großen Themen unserer Zeit. Die Integrativen Betriebe Österreich zeigen, wie sich ökologische Nachhaltigkeit mit sozialer Nachhaltigkeit verbinden lässt. Die acht Betriebe arbeiten eigenständig und mit unterschiedlichen Schwerpunkten, teilen unter der Dachmarke jedoch ein gemeinsames Verständnis: Nachhaltigkeit ist ein Bestandteil unternehmerischer Entscheidungen und wird – wo sinnvoll und möglich – in Leistungen und Lösungen mitgedacht. So wurden in mehreren Integrativen Betrieben Upcycling- und Recycling-Projekte umgesetzt, die zeigen, wie ausgediente Materialien im Auftrag von Kund:innen zu neuen, funktionalen Produkten weiterentwickelt werden können.

In der GWS Salzburg wurden unter anderem für Stiegl ausgediente Gastro-Sonnenschirme zu Kosmetik- und Sporttaschen verarbeitet, oder für Woerle Käse gereinigte LKW-Planen in praktische Einkaufstaschen verwandelt. Auch Feuerwehrschläuche finden eine neue Verwendung: Sie werden zu Rucksäcken, Weekendern und anderen Accessoires mit markanter Optik und hoher Robustheit. Dabei spielt die Näherei und Stickerei oft schon in der Ideenfindung eine entscheidende Rolle, wie Produktionsleiterin Marietta Sigl berichtet: „Viele Kunden kommen mit einem bestimmten Material auf uns zu, dem ein neuer Zweck gegeben werden soll. Wir entwickeln daraus individuelle Konzepte von der Idee bis zum Endprodukt.“

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die GW Tirol: „Wir arbeiten kontinuierlich an Ideen, wie wir Abfälle aufbereiten und wiederverwerten können, und stellen eindrucksvoll unter Beweis, welches Potenzial in vermeintlich ausgedienten Dingen steckt. Dabei entstehen wunderschöne Produkte, wie z.B. Taschen und Accessoires aus Bauzaunmaterial. Was früher lediglich als temporäre Abgrenzung auf Baustellen diente, wird bei GW Tirol zu langlebigen, alltagstauglichen und stilvollen Begleitern weiterverarbeitet. Jedes Stück ist ein Unikat – gefertigt aus robustem, wiederverwertetem Material, individuell im Design und ressourcenschonend produziert“, freut sich Klaus Mair, Geschäftsführer der GW Tirol.

Die GW St. Pölten setzt ebenfalls auf nachhaltige Lösungen in der Praxis: Aus alten Werbetransparenten und Bannern entstanden in Kooperation mit der GPA Niederösterreich neue Taschen, während für die Markas GmbH ein wiederverwendbarer Abwurfsack zur Reduktion von Plastikmüll in der Reinigung entwickelt wurde. Darüber hinaus werden etwa für die Ei Electronics KG Rauchwarnmelder manuell zerlegt, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen, und im Rahmen des von ecoplus.NÖ initiierten Kooperations-projektes WINTRUST Recyclinglösungen für Wintersportartikel umgesetzt.

Die Integrativen Betriebe setzen auf individuelle Lösungen im Auftrag ihrer Kund:innen und denken Materialien konsequent weiter – Upcycling und Recycling ergänzen dabei das breite Spektrum an wirtschaftlichen Leistungen.

_Bildmaterial auf Anfrage._
ÜBER DIE INTEGRATIVEN BETRIEBE ÖSTERREICH (DIB):

dib – Die Integrativen Betriebe Österreich
Mag.a Astrid Katharina Lamprechter, MBA
Telefon: +4366480910531
E-Mail: a.lamprechter@gws.at
Website: https://www.dieintegrativenbetriebe.at/

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