Girls’ Day: Frauen bei der Polizei

Zahlreiche Wiener Schülerinnen nutzten am 23. April 2026 beim „Girls‘ Day“ die Möglichkeit, Einblicke in den Arbeitsalltag als Polizistin zu bekommen.

Mädchen und junge Frauen aus Wien hatten am 23. April 2026 in der Rossauer Kaserne in Wien die Möglichkeit, sich bei Polizistinnen über Erlebnisse und Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag der Polizei zu informieren. Dieser Aktionstag findet alljährlich in allen Landespolizeidirektionen statt, heuer folgten mehr als 1.000 junge Frauen der Einladung der Polizei in ganz Österreich. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Schülerinnen ab 14 Jahren.

Ziel der Aktion ist es, die Polizei „weiblicher“ zu machen. „In den vergangenen drei Jahrzehnten haben Frauen die Polizei nachhaltig und vor allem positiv verändert. Diesen Weg müssen wir Schritt für Schritt konsequent weitergehen“, hielt Innenminister Gerhard Karner im Rahmen des Lokalaugenscheins in der Rossauer Kaserne fest. „Aktuell sind rund 30 Prozent aller Polizeibediensteten weiblich, in den Grundausbildungslehrgängen liegt der Frauenanteil bereits bei rund 40 Prozent.“

POLIZEI ZUM SEHEN UND ANGREIFEN

Um den jungen Frauen die Polizei näher zu bringen und den Beruf vorzustellen, gibt es beim Girls‘ Day immer ein breitgefächertes, interessantes Programm:

Die Interessentinnen konnten bei einem Training mit einem Übungs-Pfefferspray ihre Treffsicherheit testen, erste „Praxiserfahrungen“ im Rahmen einer Funkübung sammeln, Ausrüstungsgegenstände testen und hatten die Möglichkeit, mit einer Virtual-Reality-Brille Einblicke in die Polizeiausbildung zu erhalten. Bei der Station Tatortarbeit konnten die Jugendlichen Fingerabdrücke sichern, Fragen zur Arbeit der Kriminalpolizei stellen und so Einblicke in Spurensicherung und Tatortarbeit bekommen.
Ein besonderer Höhepunkt zum Abschluss des Girls‘ Day in Wien waren die Vorführungen der Diensthundestaffel und der Sondereinheit WEGA (Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung).

Bundesministerium für Inneres
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