
ÖAG-Diskussion: „WEF 2026 Global Risks Report“
Anlässlich des „World Economic Forum 2026 Global Risks Reports“ veranstaltete die Österreichisch-Amerikanische Gesellschaft (ÖAG) eine Podiumsdiskussion in den ÖAG-Clubräumen.
Die Herausforderungen und der Umgang mit globalen Risiken wurden von KURT MÖLLER, Vorstandsmitglied der Zürich Versicherungs-AG, MICHAEL EDELSBRUNNER, Vorstand der AmCham Austria und Country Officer Austria der Citigroup plc, ALEXANDER SHOPOV, Niederlassungsleiter von Steinmayr & Co Wien und RUDOLF SCHWARZ, Chief Restructuring Officer der Management Factory diskutiert. Durch den spannenden Abend führte ÖAG-Vizepräsidentin MONIKA ROSEN.
Die Global Risks wurden von 1300 Expertinnen und Experten benannt. „Der WEF Global Risks Report 2026 bietet eine klare Orientierung, welche geopolitischen, technologischen und gesellschaftlichen Risiken jetzt strategisch adressiert werden müssen, um Unternehmen widerstandsfähig und zukunftsfähig aufzustellen._ _Mit dieser Podiumsdiskussion hat Steinmayr & Co ein Format geschaffen, das es ermöglicht, die Erkenntnisse des Berichtes gemeinsam zu reflektieren und in konkrete, wirksame Maßnahmen zu überführen.“,_ _erklärte ALEXANDER SHOPOV, Niederlassungsleiter von Steinmayr & Co Wien.
RUDOLF SCHWARZ, Chief Restructuring Officer der Management Factory, bezeichnete die größten Herausforderungen für Unternehmen damit, „dass sie aktuell mit einer Kombination aus gleichzeitig auftretenden, sich wechselseitig verstärkenden Risiken umgehen müssen. Fehlendes Wirtschaftswachstum und geoökonomische Konfrontationen bedeuten: unsichere Nachfrage, steigende Kosten und wachsender Wettbewerbsdruck. In diesem Umfeld geht es neben der Erhöhung der Effizienz auch um die vorausschauende Stärkung der Resilienz des Unternehmens. Frühzeitige Absicherung der Liquidität, Flexibilisierung von Kosten, Absicherung von Lieferketten und schnelle Anpassungsfähigkeit sind jetzt entscheidend.“
KURT MÖLLER, Vorstandsmitglied der Zürich Versicherungs-AG, warnte vor dem Unterschätzen der Risiken: „Kritische Infrastruktur ist zunehmend durch extreme Wetterereignisse, Cyberangriffe und geopolitische Konflikte bedroht. Das ist gefährlich unterschätzt. Wir sind auf Systeme angewiesen, die unzureichend vorbereitet und unterfinanziert sind. Wenn Infrastruktur versagt, ist alles andere ebenfalls gefährdet. Wir müssen erkennen, wie eng diese Bedrohungen miteinander verbunden sind, und jetzt investieren, um die Widerstandsfähigkeit zu stärken.“
ÖAG-PRÄSIDENT PHILIPP BODZENTA und ÖAG-GENERALSEKRETÄR RAINER NEWALD freuten sich über das Erscheinen von über 100 interessierten Gästen, welche die besprochenen Themen angeregt diskutierten.
Österreichisch Amerikanische Gesellschaft
Mag. Rainer Newald – Generalsekretär
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E-Mail: rainer.newald@oag.at
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