WKÖ-Menz fordert Senkung der Lohnnebenkosten: „Der richtige Zeitpunkt ist jetzt“

Obmann der Bundessparte Industrie: „Lohnstückkosten sind in Österreich im internationalen Vergleich zu hoch, Produzieren hierzulande ist schlicht zu teuer“

Die österreichische Industrie steht unter erheblichem Druck. Aus Sicht von Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), sind insbesondere die eklatanten Lohnstückkosten ein zentrales Problem. „Fakt ist: Die Lohnstückkosten sind in Österreich im internationalen Vergleich zu hoch. Das heißt: Produzieren ist hierzulande schlicht zu teuer.“

Analysen des Wirtschaftsforschungsinstituts WIFO zeigen, dass sich die Lohnstückkosten in Österreich in den vergangenen Jahren deutlich ungünstiger entwickelt haben als in vergleichbaren Volkswirtschaften. Gleichzeitig ist die Produktivitätsentwicklung hinter jener wichtiger Handelspartner zurückgeblieben. „Diese Entwicklung belastet die Industrie zusätzlich und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts nachhaltig“, so Menz.

_JOBS SICHERN, STANDORT ÖSTERREICH STÄRKEN: LOHNNEBENKOSTEN ALS ENTSCHEIDENDER HEBEL_

Ein wesentlicher Treiber dieser Kostenentwicklung sind die im internationalen Vergleich hohen Lohnnebenkosten. Sie erhöhen die Arbeitskosten erheblich und wirken sich direkt auf die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen aus. „Hohe Lohnnebenkosten bedeuten weniger Wettbewerbsfähigkeit – und das führt letztlich zu weniger Investitionen und gefährdet Arbeitsplätze“, betont Menz.

Die Industrie fordert daher eine rasche und spürbare Senkung der Lohnnebenkosten. „Der richtige Zeitpunkt dafür ist jetzt!“, so Menz. Ziel müsse es sein, die Unternehmen zu entlasten und die Rahmenbedingungen für Produktion und Beschäftigung nachhaltig zu verbessern. Der Industrie-Interessenvertreter betont: „Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ist es entscheidend, nationale Handlungsspielräume zu nutzen. Eine Reduktion der Lohnnebenkosten würde Beschäftigung sichern, die Wettbewerbsfähigkeit stärken und Investitionen fördern.“

_NEUE WKO-INITIATIVE „LOHNNEBENKOSTEN SENKEN UND HEIMISCHE JOBS SICHERN!“_

Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, hat die Wirtschaftskammer einen Offenen Brief an den Finanzminister gerichtet und die WKO-Initiative „Lohnnebenkosten senken und heimische Jobs sichern!“ gestartet. Diese macht auf die Bedeutung des Themas aufmerksam.

Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sei es entscheidend, nationale Handlungsspielräume zu nutzen. Eine Reduktion der Lohnnebenkosten würde die Wettbewerbsfähigkeit stärken, Investitionen fördern und Beschäftigung sichern. „Nur mit wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen können wir Produktion, die dazugehörigen Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung langfristig im Land halten”, unterstreicht WKÖ-Bundessparte-Industrie-Obmann Menz. (PWK184/JHR)

Weitere Informationen: HTTPS://WWW.WKO.AT/LOHNNEBENKOSTEN

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