Rychly / Vasold (SPÖ): Wien setzt auf Inklusion und stärkt den Sport für alle

SPÖ-Gemeinderätinnen Rychly und Vasold betonten in der heutigen Gemeinderatssitzung die Bedeutung von gelebter Inklusion und freuen sich auf die Special Olympics Sommerspiele 2026.

Wir in Wien verstehen Inklusion nicht als bloßes Schlagwort, sondern als täglichen Auftrag für eine gerechte Politik der Solidarität. In der aktuellen Debatte des Wiener Gemeinderats unterstrichen die Sportsprecherin der Wiener SPÖ, Yvonne Rychly, Wiener Gemeinderätin und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales & Digitales, und die Sozialsprecherin Stefanie Vasold, Wiener Gemeinderätin und Vorsitzende der gemeinderätlichen Kommission für Inklusion u. Barrierefreiheit, den Wiener Weg der Solidarität. Während Rychly massive Investitionen in moderne Sportstätten und die Erhöhung der Sportförderung hervorhob, verteidigte Vasold die Vorreiterrolle Wiens im Bereich der Inklusion und Barrierefreiheit.

Sportsprecherin Yvonne Rychly unterstrich die emotionale und gesellschaftliche Tragweite des Sports: „Wir sprechen über einen Ort, an dem jeden Tag Leben passiert. Über Kinder, die zum ersten Mal ein Fußballtraining besuchen, über Jugendliche, die zum ersten Mal in der Kletterhalle über sich hinauswachsen, über Ehrenamtliche, die ihre Zeit schenken, damit Gemeinschaft entstehen kann.“ Besonders im Hinblick auf die Special Olympics 2026 betonte sie, dass Wien durch diese Spiele wachsen werde: „Für die Stadt Wien sind die Spiele unglaublich wertvoll, für die Sportler*innen, aber auch für unsere Stadt, denn wir können von ihnen ganz viel lernen.“

SPORT ALS MOTOR FÜR GEMEINSCHAFT UND FORTSCHRITT

Der Neubau setzt auf 1.000 Quadratmetern neue Maßstäbe – sowohl sportlich als auch ökologisch durch Geothermie und Photovoltaik. Gleichzeitig wird der Sportförderbeitrag auf 12,5 Prozent erhöht, um die Basis langfristig abzusichern. „Mit der heutigen ersten Tranche geben wir Sicherheit. Sicherheit für jene, die jeden Tag auf den Sportplätzen stehen. Sicherheit für jene, die Kinder trainieren, Turniere organisieren und Gemeinschaft schaffen“, betonte Rychly. Das Ziel sei klar: Ein Bekenntnis zu einer Stadt, in der Sport nicht vom Geldbörsel abhängt. „Sport ist dort, wo Menschen einander begegnen, die sich sonst vielleicht nie treffen würden“, so Rychly.

WIEN ALS VORREITERIN FÜR BARRIEREFREIHEIT

Sozialsprecherin Stefanie Vasold verteidigte den Wiener Weg gegen Kritik und hob die Vorbildwirkung der Stadt hervor. „Inklusion und Barrierefreiheit ist ganz sicher Prozess, der dauert und der uns immer auch vor neue Herausforderungen stellt“, erklärte Vasold. Dennoch sei die Bilanz Wiens im Vergleich zu anderen Bundesländern ungeschlagen.

„Nennen Sie mir einmal eine Stadt in Österreich, nennen Sie einmal ein Bundesland, wo es nur annähernd solche Angebote gibt, wie wir sie haben für Menschen mit Behinderungen in Wien, nämlich quer durch die Bank“, forderte Vasold die Opposition auf. Ob bei der finanziellen Unterstützung oder der beruflichen Integration – die Stadt Wien investiert konsequent in die Teilhabe aller Bürger*innen. Die Aufzählung reiche von Fahrtendiensten, Mobilitätsangeboten über Bildungsmaßnahmen bis hin zu inklusiven Bildungsplätzen in Kindergärten oder die barrierefreie Infrastruktur im öffentlichen Raum. Wien investiert konsequent in Leistungen, die über das Standardmaß hinausgehen, um die Lebensqualität für alle Wiener*innen stetig zu verbessern. Ziel sei es, Wien jeden Tag noch lebenswerter zu gestalten – durch echte Teilhabe und den Abbau von Barrieren im Kopf und im Alltag.

Vasold klärte auf, dass der heutige Akt nicht die Finanzierung der Special Olympics behandle, sondern dass es heute um die Förderung des Wiener Landesverbandes für Special Olympics gehe. Das Budget in der Höhe von 35.000 Euro, die für den Wiener Landesverband beschlossen wurden, macht 70 Prozent des Gesamtbudgets aus. Hier sei deutlich zu sehen, dass die Stadt gewichtig für die Arbeit einsteht und dieses Projekt unterstützt. Diese Förderung sei die Grundlage der Sommerspiele. Über 300 Sportler*innen aus Wien werden auch an den nationalen Sommerspielen diesen Sommer teilnehmen. „Der Wiener Landesverband bietet über das ganze Jahr ganz vielfältige Möglichkeiten zum Training, zum Schnuppern, zum Mitmachen in allen möglichen Sportarten an für Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene mit intellektuellen Beeinträchtigungen. Ein schönes Projekt, das hier nennenswert ist, ist der Solidaritäts-Run, der jeden Herbst stattfindet”, betont Vasold.

ZUSAMMENHALT DURCH SPORT

Vom 25. bis 30. Juni 2026 wird Wien zum Zentrum der Emotionen, wenn rund 1.800 Sportler*innen in 17 Sportarten um Medaillen bei den 9. Sommerspielen in der Geschichte von Special Olympics Österreich kämpfen – unterstützt von etwa 600 Trainer:innen. Auch Delegationen aus dem Ausland sollen den Weg nach Wien finden, somit werden es Nationale Spiele mit internationaler Beteiligung. Projekte wie der Neubau in der Erzherzog-Karl-Straße zeigen, wie moderne Infrastruktur Gemeinschaft fördert. „Sport ist dort, wo Menschen einander begegnen, die sich sonst vielleicht nie treffen würden“, fasste Rychly zusammen. Wien beweist einmal mehr: Wir lassen niemanden zurück – wir leben Inklusion.

Beide Gemeinderätinnen machten deutlich: Die sozialdemokratische Politik in Wien zielt darauf ab, die Lebensqualität stetig zu steigern und niemanden zurückzulassen. Durch gezielte Investitionen in den Breitensport und den konsequenten Ausbau der Barrierefreiheit wird sichergestellt, dass Wien nicht nur die lebenswerteste Stadt der Welt bleibt, sondern auch eine Stadt der Solidarität und des echten Zusammenhalts. (schluss) sh

Sarah Hierhacker, MA
Wiener Landtags- und Gemeinderatsklub der SPÖ
Mediensprecherin
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