Neuer Bericht: Waldzerstörung trotz Rückgang auf alarmierendem Niveau

2030-Ziel außer Reichweite – WWF fordert Waldschutzpaket und entwaldungsfreie Lieferketten

Trotz eines Rückgangs der globalen Waldverluste bleibt die Zerstörung der tropischen Regenwälder auf einem besorgniserregend hohen Niveau, warnt der WWF anlässlich eines am Mittwoch veröffentlichten Berichts des World Resources Instituts. Allein im Jahr 2025 gingen rund 4,3 Millionen Hektar Primärregenwald verloren – eine Fläche etwa so groß wie Dänemark. „DIE ZERSTÖRUNG DER WÄLDER SCHREITET NOCH IMMER IN EINEM TEMPO VORAN, DAS MIT ALLEN KLIMA- UND BIODIVERSITÄTSZIELEN UNVEREINBAR IST. DAS 2030-ZIEL, DIE ENTWALDUNG ZU STOPPEN, IST DERZEIT AUSSER REICHWEITE“, sagt WWF-Experte Georg Scattolin. Er fordert daher ein weltweites Waldschutzpaket mit schärferen Kontrollen und strengeren Regeln, darunter auch eine konsequente Umsetzung der EU-Entwaldungsverordnung.

Neben Bränden tragen weiterhin die Ausweitung landwirtschaftlicher Flächen, industrielle Abholzung und Infrastrukturprojekte erheblich zur Entwaldung bei. „Insgesamt zeigt der Bericht, dass die bisherigen Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft nicht ansatzweise ausreichen, um den Verlust der Wälder wirksam einzudämmen“, sagt Scattolin.
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