Hilfswerk Salzburg setzt Zeichen für Mobilität im Alter

Pflege-Fachtagung zum Thema „Bewegt altern. Mobilität erhalten.“

Wie entscheidend Mobilität für ein selbstbestimmtes Leben im Alter ist, stand im Mittelpunkt der Fachtagung „Bewegt altern. Mobilität erhalten.“ des Hilfswerk Salzburg. Rund um den aktuellen Fachschwerpunkt 2025/26 versammelten sich im Wissenspark Urstein Expert*innen aus Pflege, Wissenschaft und Praxis, um über Wege zu diskutieren, wie Beweglichkeit, Selbstständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen nachhaltig gefördert werden können.

EIN SCHLÜSSEL ZU SELBSTBESTIMMUNG

„Mobilität ist weit mehr als Bewegung, sie ist ein Schlüssel zu Selbstbestimmung, sozialer Teilhabe und Lebensqualität“, betonte Hermann Hagleitner, Geschäftsführer des Hilfswerk Salzburg, in seiner Begrüßung. Angesichts einer älter werdenden Gesellschaft sei es wichtiger denn je, Mobilität nicht nur zu erhalten, sondern gezielt zu fördern.

Einen wissenschaftlich fundierten Auftakt setzte Regina Roller-Wirnsberger von der Medizinischen Universität Graz. In ihrem Vortrag machte sie deutlich, dass Bewegung im Alter eine zentrale Ressource für Gesundheit und Wohlbefinden darstellt. Sie zeigte auf, wie regelmäßige Aktivität dazu beitragen kann, körperliche und geistige Fähigkeiten zu erhalten und Pflegebedürftigkeit hinauszuzögern.

DIE EIGENAKTIVITÄT WIRD GESTÄRKT

Einen praxisnahen Zugang eröffnete anschließend Kinaesthetics-Trainerin Claudia Nussbaumer. Unter dem Titel „Selbstwirksam sein und werden“ veranschaulichte sie, wie durch bewusste Bewegung und gezielte Unterstützung die Eigenaktivität älterer Menschen gestärkt werden kann. Gerade in der Pflege sei es entscheidend, vorhandene Fähigkeiten zu fördern und Menschen zu ermutigen, ihre Mobilität aktiv zu nutzen.

Am Nachmittag vertieften zwei parallel stattfindende Workshops zentrale Aspekte des Themas. David Thurner, Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger (DGKP), beleuchtete den Zusammenhang zwischen Mobilität und Inkontinenz und stellte moderne Versorgungskonzepte vor. Kinaesthetics-Trainerin Claudia Nussbaumer widmete sich den Herausforderungen bei Mobilitätseinschränkungen und zeigte ergonomische Ansätze für den Pflegealltag auf.

MOBILITÄT IST LEBENSQUALITÄT

Großes Interesse fand auch die begleitende Fachausstellung, bei der innovative Produkte und Lösungen präsentiert wurden. Sie bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Pflegehilfsmittel, Mobilitätsunterstützung und Versorgungskonzepte zu informieren.

„Mobilität zu fördern bedeutet, Lebensqualität zu sichern“, resümierte Stefan Tautz, Pflegedirektor des Hilfswerk Salzburg. Die Fachtagung habe eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit, wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisorientierte Ansätze sind, um älteren Menschen ein aktives und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.

Der Fachschwerpunkt „Bewegt altern“ wird beim Hilfswerk Salzburg auch in den kommenden Monaten mit weiteren Maßnahmen und Angeboten fortgeführt.

Hilfswerk Salzburg

Mag. Theresa Kaserer-Peuker
Telefon: 0043 676 8260 1011
E-Mail: t.kaserer-peuker@salzburger.hilfswerk.at
Website: hilfswerk.at/salzburg

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender