European Mental Health Week 2026: Ergotherapie ermöglicht Handlungsfähigkeit und Teilhabe

_Von 5. bis 8. Mai 2026 rückt die „European Mental Health Week 2026“ unter dem Motto „Stronger Together – Prioritise Mental Health in a Changing Europe“ die Bedeutung der mentalen Gesundheit in den Fokus und unterstreicht, dass wir stärker sind, wenn wir zusammenstehen und Herausforderungen, gemeinsam mit Hoffnung und Zuversicht meistern – „Gemeinsam stärker“ ein Motto, das in der Ergotherapie tagtäglich gelebt wird._

„Mentale Gesundheit geht uns alle etwas an – uns als Gesellschaft und uns in unserer Handlungsrolle als Ergotherapeut*innen. Für uns ist ganz klar, dass mentale Gesundheit mehr bedeutet, als „keine psychische Erkrankung zu haben“. Es geht darum, fähig zu sein, den Alltag zu bewältigen, Beziehungen zu gestalten und Zugehörigkeit zu erleben. Und genau hierbei setzt die Ergotherapie an, indem sie Menschen dabei unterstützt, handlungsfähig zu bleiben oder es wieder zu werden und (soziale) Teilhabe und Inklusion zu ermöglichen“, erläutert die Präsidentin von Ergotherapie Austria, Marion Hackl.

ERGOTHERAPIE STÄRKT RESSOURCEN

„Gemeinsam stärker“ spiegelt auch die Werte der Ergotherapie wider: Ergotherapeut*innen unterstützen Menschen dabei, die Dinge zu tun, die sie in ihrem Alltag tun wollen und müssen, also bei Betätigungen, die für sie Bedeutung haben, z.B. in die Arbeit zu gehen, ein Essen zu kochen oder mit Freunden Fußball zu spielen. Im Mittelpunkt der Ergotherapie steht immer der*die Klient*in mit ihren*seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen. Gemeinsam werden Ziele definiert und in der Therapie erarbeitet. „Der Fokus der Ergotherapie liegt dabei auf der Stärkung der Ressourcen und nicht auf Defiziten. Auch das Umfeld wie Angehörige und Bezugspersonen können in die Therapie integriert werden“, ergänzt Hackl. Ergotherapeut*innen arbeiten dabei nicht nur im Einzelsetting, sondern auch in Gruppen oder sind etwa in multiprofessionellen Teams integriert und bringen ihre Expertise ein.

HANDLUNGSFÄHIGKEIT UND TEILHABE ERMÖGLICHEN

„Ergotherapeut*innen helfen etwa dabei, die verloren gegangene Alltagsstruktur wieder aufzubauen oder neue Handlungsrollen zu entwickeln und im Alltag zu integrieren. Kann eine Betätigung nicht mehr in gewohnter Form ausgeführt werden, kann diese gemeinsam geübt, vereinfacht oder auch Kompensationsstrategien dafür gefunden bzw. die Umwelt entsprechend angepasst werden. Ziel der Ergotherapie ist es, die Handlungsfähigkeit und Teilhabe im Alltag zu erhalten oder zu verbessern. Können bedeutungsvolle Betätigungen (wieder) durchgeführt werden, stärkt dies auch unsere (mentale) Gesundheit“, erklärt Christina Wagner, Ergotherapeutin und Mitglied des Beirates für psychosoziale Gesundheit, abschließend.
ERGOTHERAPIE

Ergotherapie Austria
Mag. Anita Lampert
Telefon: +43 664 88514846
E-Mail: a.lampert@ergotherapie.at
Website: https://www.ergotherapie.at

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