ÖVP – Hammerer/Ofner: Heute endlich Start der Schutzzone bei U6 Gumpendorfer Straße

Volkspartei hat seit Jahren Druck gemacht – Schutzzone war eine jahrelange Forderung

„Jahrelang haben SPÖ und Neos die Probleme rund um den Jedmayer und die U6-Station Gumpendorfer Straße ignoriert und verharmlost. Erst durch den beharrlichen Druck der ÖVP und der betroffenen Anrainer kommt nun endlich Bewegung in die Sache. Dass jetzt erste echte Maßnahmen gesetzt werden, ist richtig und notwendig. Klar ist aber auch: Wir stehen erst am Anfang“, erklären ÖVP-Mariahilf-Obmann Gerhard Hammerer und Felix Ofner, Obmann der ÖVP Rudolfsheim-Fünfhaus. Sie betonen, dass die nun angekündigte polizeiliche Schutzzone eine langjährige Forderung der ÖVP war: „Wir haben dabei stets auf das erfolgreiche Vorbild Wiener Neustadt verwiesen. Die Schutzzone soll vor allem Kinder und Jugendliche schützen, das Sicherheitsgefühl erhöhen und der Polizei wirksamere Eingriffsmöglichkeiten geben, gegen Drogenhandel und Störungen vorzugehen. Dass diese Maßnahme jetzt kommt, bestätigt, wie richtig unsere Linie war.“

„Die Menschen im Grätzel wurden von SPÖ und Neos seit Monaten vertröstet. Sicherheitsgipfel angekündigt, dann abgesagt. Konzept versprochen, bis heute nicht geliefert. Jetzt gibt es endlich erste konkrete Maßnahmen. Das begrüßen wir ausdrücklich. Jetzt braucht es endlich auch eine Anrainerversammlung, damit die Betroffenen selbst zu Wort kommen“, erklärt Hammerer.

Auch Ofner sieht das Paket nur als ersten Schritt: „Wo bleibt endlich die wienweite Sucht- und Drogenstrategie? Die aktuelle Strategie beruht auf einem Konzept aus dem Jahr 1999 (!). Darin kommt der Jedmayer nicht einmal vor, obwohl mehr als 72 Prozent aller Spritzenabgaben und 82 Prozent aller Spritzentauschkontakte auf diesen Standort entfallen. Diese massive Belastung spüren die Menschen im Grätzel an der Grenze zwischen Mariahilf und Rudolfsheim-Fünfhaus Tag für Tag.“

Hammerer und Ofner abschließend: „Die ÖVP wird den Druck auf SPÖ und Neos weiter erhöhen. Unser Fünf-Punkte-Paket liegt seit Langem auf dem Tisch. Jetzt braucht es die vollständige Umsetzung.“

5-Punkte-Paket für mehr Sicherheit und Ordnung:

* Alkoholverbotszone im Bereich der U6-Station, um den öffentlichen Raum sicherer und sauberer zu machen.
* Einrichtung von weiteren Schutzzonen zum besseren Schutz von Passanten und Anrainern.
* Permanenter Sicherheitsdienst der Wiener Linien mit sichtbarer Präsenz in der U6-Station.
* Mehr Sozialarbeiter, regelmäßige Reinigung und Instandhaltung, insbesondere in Parks und im Umfeld der U-Bahn-Stationen.
* Installation von Notrufsäulen und Videoüberwachung für rasche Hilfe und mehr Sicherheit im Ernstfall.

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