
SPÖ-Schieder: Bahnreisen durch Europa künftig mit nur einem Klick!
SPÖ-EU-Abgeordneter begrüßt neues Ticketingsystem für einfachere Bahnreisen durch Europa
Morgen wird die Europäische Kommission ihr lang erwartetes Fahrgastpaket vorstellen. Im Zentrum steht ein neues europäisches Ticketingsystem, mit dem grenzüberschreitende Bahnreisen künftig einfacher gebucht werden sollen. Das Paket gilt als zentrales verkehrspolitisches Projekt dieser Legislaturperiode und soll Bahnfahren in Europa attraktiver und vor allem konsument:innenfreundlicher machen. SPÖ-EU-Abgeordneter und verkehrspolitischer Sprecher Andreas Schieder sieht darin einen großen Wurf für Bahnreisende: „Wer schon einmal eine Bahnreise durch Europa gebucht hat, weiß, wie mühsam es ist, sich die passenden Verbindungen zusammenzustellen. Reisende müssen sich durch verschiedene Plattformen kämpfen, mehrere Einzeltickets kaufen und stehen bei Verspätungen oder Ausfällen oft vor unklaren Zuständigkeiten. Während Flugverbindungen längst mit wenigen Klicks vergleichbar und buchbar sind, bleibt Bahnfahren in Europa noch immer viel zu oft ein Ticket-Dschungel. Es kann nicht sein, dass es einfacher ist, einen Flug ans andere Ende der Welt zu buchen als eine Zugreise von Wien nach Lissabon. Genau deshalb ist es Zeit, Europa auf Schiene zu bringen. Mit dem von der Kommission vorgestellten neuen Ticketingsystem soll es künftig möglich werden, grenzüberschreitende Zugreisen mit einem einfachen Klick zu buchen. Dadurch können Konsument:innen Angebote deutlich leichter vergleichen, während mehr Wettbewerb dazu beitragen kann, die Preise zu senken.“ ****
Schieder weiter: „Gerade diese Initiative macht deutlich, dass starke Fahrgastrechte kein Wettbewerbsnachteil sind. Im Gegenteil, sie machen Reisen verlässlicher, transparenter und für Konsument:innen attraktiver. Genau dieser Grundsatz muss auch beim Fliegen gelten. Deshalb lehnen wir den Versuch einzelner Airlines klar ab, die derzeitige Öl- und Kerosinkrise als Vorwand zu nutzen, um Fluggastrechte auszuhöhlen. Wer Konsument:innenschutz schwächt, stärkt nicht die Wettbewerbsfähigkeit, sondern macht Reisen unsicherer und unattraktiver. Fahrgastrechte dürfen nicht bei der ersten Krise über Bord geworfen werden. Reisende brauchen starke Rechte, egal ob sie mit dem Zug oder mit dem Flugzeug unterwegs sind.“ (Schluss) ls
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der SPÖ-Delegation im
Europaparlament
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