Einzigartig in Europa: Österreich entwickelt Zivilschutz-App „ZIVA“

Zivilschutz-App vereint Gefahrenanalyse, Vorsorge und Warnungen auf einer Plattform. Innenminister Karner: „Eine starke Initiative des Zivilschutzverbandes“.

Mit „ZIVA“ startete am 18. Mai 2026 die neue Zivilschutz-App des Österreichischen Zivilschutzverbandes (ÖZSV) in den Testbetrieb. Die App vereint erstmals in Europa Gefahrenanalyse, personalisierte Vorsorgeempfehlungen und Echtzeit-Warnmeldungen auf einer zentralen Plattform. Entwickelt wurde „ZIVA“ gemeinsam mit über 120 Organisationen, darunter Einsatzorganisationen, Behörden und Konzerne, aus ganz Österreich.

Die App wurde von Innenminister Gerhard Karner und ÖZSV-Präsident Andreas Hanger im Beisein von Raiffeisen-Generalanwalt Präsident Erwin Hameseder im Rahmen des Starts der Beta-Phase präsentiert. Im App-Store ist „ZIVA“ ab Herbst 2026 verfügbar.

„Eine starke Initiative des Zivilschutzverbandes“, sagte Innenminister Gerhard Karner zu den Vorteilen der neuen Zivilschutz-App. „Dank der neuen Zivilschutz-App sind alle wichtigen Informationen, Gefahrenhinweise und Warnungen zentral und in Echtzeit abrufbar.“

Andreas Hanger, Präsident des Österreichischen Zivilschutzverbandes ergänzte: „Die App verbindet öffentliche Gefahrenpläne und -warnungen mit konkreten und individuellen Handlungsempfehlungen. Wir begleiten die Menschen bei ihrer eigenen Vorbereitung und sorgen dafür, dass aus Information auch Sicherheit wird.“

„ZIVA“ VEREINT WICHTIGE ZIVILSCHUTZ-INFORMATION IN EINER APPLIKATION

„ZIVA“ informiert Nutzerinnen und Nutzer per Push-Nachricht über Gefahrenlagen wie Unwetter, Brände, Stromausfälle oder sicherheitsrelevante Ereignisse und liefert dazu konkrete Handlungsempfehlungen. Ergänzend bietet die App standortbezogene Risikoanalysen, personalisierte Vorsorge-Checklisten und Notfallanleitungen.

An der Entwicklung beteiligt waren unter anderem Vertreterinnen und Vertreter von Ministerien, Landesbehörden, Einsatzorganisationen, Forschungseinrichtungen sowie Infrastruktur- und Versorgungspartnern. Besonderer Fokus wurde auf Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit gelegt.

Bundesministerium für Inneres
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