ARBÖ: Pfingsten bringt eine der größten Stauproben des Jahres durch verlängertes Wochenende und Ferienstart für 3,27 Millionen Schüler

Das kommende Pfingstwochenende zählt aus Sicht des ARBÖ erfahrungsgemäß zu den verkehrsstärksten Reisewochenenden des Jahres. In Österreich sorgt der Pfingstmontag, 25.05.2026, für ein verlängertes Wochenende. Auch in Deutschland, Liechtenstein und Ungarn ist Pfingstmontag ein gesetzlicher Feiertag, in großen Teilen der Schweiz ebenfalls. Zusätzlich starten Bayern und Baden-Württemberg in die Pfingstferien. Besonders von langen Staus betroffen sein werden die Stadtautobahnen, Stadtausfahrten und Transitrouten, speziell im Westen Österreichs.

Die erste Reisewelle des Wochenendes erwartet der ARBÖ am Freitag, 22.05.2026, ab den frühen Nachmittagsstunden. Dann treffen Pendlerverkehr, Kurzurlauberinnen und Kurzurlauber sowie der Aufbruch ins verlängerte Wochenende zusammen. Besonders betroffen sein werden die Ausfahrten aus den Ballungsräumen sowie die klassischen West-, Süd- und Ostachsen.

Staugefahr besteht vor allem auf:

* der Südosttangente (A23) in Wien
* der Westautobahn (A1) rund um Linz, Wien und Salzburg
* der Südautobahn (A2) bei Graz, Klagenfurt und Wien
* der Wiener Außenring Autobahn (A21)
* der Ostautobahn (A4) zwischen Wien und Schwechat
* der Innkreis Autobahn (A8) vor den Baustellenbereichen
* der Pyhrn Autobahn (A9) rund um Graz
* sowie der Tauern Autobahn (A10) im Großraum Salzburg.

Auch auf den Stadtausfahrten aus der Bundeshauptstadt, wie der Altmannsdorfer Straße, der Triester Straße und der Westausfahrt, sowie auf den Stadtausfahrten aus Graz, etwa der Kärntner Straße, der Meran- und Plüddemanngasse, aus Linz, etwa der Umfahrung Ebelsberg, der Salzburger Straße und der Unionstraße, sowie aus Salzburg, wie der Vogelweiderstraße und der Linzer Straße, wird bis in den Abend einiges an Geduld gefragt sein. Am Montag, 25.05.2026, wird sich der Verkehr laut ARBÖ je nach Wetterlage ab den Mittagsstunden beziehungsweise im Laufe des Nachmittags in die Gegenrichtung verlagern. Die Staupunkte werden mit jenen am Freitag weitgehend deckungsgleich sein.

Zwtl.: Fast zweiwöchige Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg sorgen für Staus auf Transitrouten

Offiziell dauern die Pfingstferien in beiden deutschen Bundesländern von Dienstag, 26.05.2026, bis Freitag, 05.06.2026. Der ARBÖ rechnet bereits am Samstag, 23.05.2026, mit starkem Ferienreiseverkehr Richtung Süden, weil viele Familien das vorgelagerte Pfingstwochenende für den Urlaubsstart nutzen werden. In Bayern betrifft das rund 1,76 Millionen Schülerinnen und Schüler, in Baden-Württemberg rund 1,51 Millionen Schülerinnen und Schüler an öffentlichen und privaten Schulen. Damit sind allein in diesen beiden süddeutschen Bundesländern rund 3,27 Millionen Schülerinnen und Schüler potenziell reiserelevant.

Der Ferienaufbruch aus Bayern und Baden-Württemberg wird den Reiseverkehr zusätzlich deutlich verstärken. Der ARBÖ erwartet die stärksten Belastungen mit den längsten Staus in Richtung Mittelmeer beziehungsweise Osteuropa am Vormittag bis in die späten Nachmittagsstunden auf folgenden Strecken:

* Ostautobahn (A4) zwischen Wien und Schwechat sowie vor dem Grenzübergang Nickelsdorf/Hegyeshalom
* Pyhrn Autobahn (A9) vor der Tunnelkette Klaus, dem Bosruck- und Gleinalmtunnel sowie bei Graz
* Tauern Autobahn (A10) vor der Hauptmautstelle St. Michael, vor dem Katschberg- und Tauerntunnel sowie rund um Villach
* Inntal Autobahn (A12) im Raum Kufstein und im Großraum Innsbruck
* Brenner Autobahn (A13) vor dem Baustellenbereich bei der Luegbrücke und vor der Hauptmautstelle Schönberg
* Fernpassstraße (B179) im gesamten Verlauf mit wahrscheinlicher Blockabfertigung vor dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Lermooser Tunnel

„Im Bundesland Salzburg werden zu Pfingsten die Abfahrtssperren auf der Tauern Autobahn (A10) aktiviert. Betroffen sind unter anderem die Anschlussstellen Puch-Urstein, Hallein, Kuchl, Golling-Abtenau, Werfen, Pfarrwerfen-Werfen, Knoten Pongau, Lammertal-Hüttau, Eben im Pongau, Altenmarkt im Pongau, Flachau, Flachauwinkl und Zederhaus. Die Maßnahme gilt jeweils rund um die Uhr von 00:00 bis 24:00 Uhr. Zusätzlich treten Durchfahrtssperren im Zentralraum Salzburg in Kraft. Diese betreffen besonders die Stadt Salzburg mit der Hammerauerstraße und der Loigerstraße sowie die Gemeindegebiete von Anif, Elsbethen, Grödig, Großgmain, Wals-Siezenheim, Hangendenstein und Großgmain/Bayerisch Gmain. Ausgenommen von den Abfahrtssperren sind Ziel- und Quellverkehr im Land Salzburg beziehungsweise teilweise in den betroffenen Gemeinden“, so die ARBÖ-Verkehrsexperten.

Der ARBÖ empfiehlt, die Abfahrtszeiten möglichst außerhalb der stärksten Reisewellen zu wählen. Am Freitag sind hauptsächlich die Stunden zwischen 13:00 und 19:00 Uhr kritisch, am Samstag die Zeit zwischen 08:00 und 15:00 Uhr. Für die Rückreise am Pfingstmontag rät der ARBÖ nach Möglichkeit zu den frühen Vormittagsstunden oder zum späteren Abend.

Wer insbesondere am Freitag, Samstag und Montag unterwegs ist, sollte laut ARBÖ vor der Abfahrt die aktuelle Verkehrslage prüfen, ausreichend Zeit einplanen und Pausen-, Tank- und Ladestopps frühzeitig einlegen.

„Pfingsten wird heuer zur großen Stauprobe. Verlängertes Wochenende, Feiertage in mehreren Nachbarländern und der Ferienstart von rund 3,27 Millionen Schülerinnen und Schülern in Bayern und Baden-Württemberg treffen auf die klassischen Transitrouten durch Österreich. Wer flexibel ist, fährt antizyklisch, plant Pausen großzügig ein und informiert sich vor der Abfahrt über die aktuelle Verkehrslage auf www.arboe.at, im ORF-Teletext auf Seite 431 sowie über die ARBÖ-Hotline 050/123-123“, so die ARBÖ-Verkehrsexperten.

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