FPÖ-Resch/Eischer: Verein „Calle Libre“ missachtet Vereinbarung – Entfernung des Monster-Graffitis und Stopp weiterer Projekte

Kulturkommission soll einberufen werden – Fördermittel zurückfordern, wenn Vereinbarungen gebrochen werden

Mit scharfer Kritik reagieren FPÖ-Döbling gf. Bezirksparteiobmann LAbg. Klemens Resch sowie FPÖ-Döbling Klubobmann Michael Eischer auf die Fassadenbemalung eines Gemeindebaus in der Krottenbachstraße 104 durch den Verein „Calle Libre“. Dort wurde eine komplette Hausfassade mit einem düsteren Monster-Graffiti versehen, das bei zahlreichen Anrainern und Bewohnern für massive Kritik sorgt.

Der Verein „Calle Libre“ hat sich dabei nicht an die mit dem Bezirk getroffene Vereinbarung gehalten, wonach die Motive vorab mit dem Bezirk abzustimmen sind. „Es kann nicht sein, dass Vereinbarungen mit dem Bezirk einfach ignoriert werden und dann plötzlich ohne jede Einbindung der Bezirksvertretung, der Bezirksbevölkerung oder der Bewohner solche Fassadenbeschmierungen umgesetzt werden. Das ist völlig inakzeptabel“, so Resch und Eischer.

Die FPÖ wird daher die Einberufung der Döblinger Kulturkommission verlangen. Ziel sei ein sofortiger Stopp weiterer Projekte des Vereins „Calle Libre“ in Döbling.

„Döbling ist nicht die Bronx und darf auch nicht durch fragwürdige Graffiti-Projekte in eine Ghetto- und Bahnhofsflair-Kulisse verwandelt werden. Die Menschen wollen ein gepflegtes Ortsbild und keine düsteren Monsterbilder auf Wohnhausfassaden“, betonen die beiden Politiker.

Darüber hinaus fordert die FPÖ, dass die zugesagte Förderung in Höhe von 10.000 Euro nicht ausbezahlt wird, da die Vereinbarung mit dem Bezirk gebrochen wurde. Sollte die Förderung bereits geflossen sein, müsse diese vollständig zurückgezahlt werden. „Das Geld sollte vielmehr für die Sanierung von Gemeindebauten verwendet werden. Das würde den Menschen tatsächlich etwas bringen“, so die Freiheitlichen.

Zusätzlich fordert die FPÖ die Entfernung des Gemäldes auf Kosten des Künstlers. „Wer sich nicht an klare Vereinbarungen hält, darf weder öffentliche Förderungen kassieren noch ungestraft das Döblinger Ortsbild verschandeln“, so Resch und Eischer abschließend.

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