durchblicker Umfrage: Teuerung bei Verkehr und Lebensmitteln am stärksten spürbar – gespart wird bei Restaurants, Bekleidung und Urlaub

* PREISANSTIEG WIRD BEI TRANSPORT (59 %), NAHRUNGSMITTELN (59 %) UND IN DER GASTRONOMIE (51 %) STARK ODER SEHR STARK WAHRGENOMMEN
* 63 % SCHRÄNKEN SICH BEWUSST EIN – FRAUEN STÄRKER ALS MÄNNER
* EIN DRITTEL GREIFT AUF ERSPARNISSE ZURÜCK, 19 % ÜBERZIEHEN REGELMÄSSIG IHR KONTO
* 35 % LASSEN OPTIMIERUNGSPOTENZIAL BEI FIXKOSTEN LIEGEN: WECHSEL VON VERSICHERUNGEN, STROM, GAS UND CO BRINGT LAUT DURCHBLICKER RECHENBEISPIEL JAHRESERSPARNIS VON MEHREREN TAUSEND EURO

Die aktuelle Fixkostenstudie* des Vergleichs- und Wechselportals durchblicker unter 1.200 Österreicher:innen spiegelt die Inflationsentwicklung deutlich wider: Acht von zehn Befragten spüren die Teuerung, knapp jede:r Dritte sogar deutlich. Die stärkste Belastung wird bei Transport und Verkehr (59 %), Nahrungsmitteln (59 %), in Restaurants, Cafés und Bars (51 %) sowie bei Reisen und Urlaub (44 %) wahrgenommen. „Diese Bereiche treffen die Menschen täglich: tanken, einkaufen, essen gehen. Wenn dort die Preise steigen, ist das sofort im Geldbörsel zu merken“, erklärt Martin Zwickl, Chief Operations Officer von durchblicker. „Und dann kommt – wie so oft in den vergangenen Jahren – der Sparstift zum Einsatz. Für 63 % ist das eine ganz bewusste Entscheidung.“

FRAUEN SCHRÄNKEN SICH STÄRKER EIN, MÄNNER KÜRZEN BEI ALKOHOL UND TABAK

Gespart wird vor allem dort, wo es nicht ans Lebensnotwendige geht: Sieben von zehn Österreicher:innen geben weniger Geld in Restaurants und Cafés aus, 60 % sparen bei Bekleidung und Schuhen und 59 % bei Reisen und Urlaub. Auffällig sind die Geschlechterunterschiede: Während Frauen besonders bei Bekleidung kürzen (70 % gegenüber 49 % bei Männern), reduzieren Männer stärker bei Alkohol und Tabak (42 % vs. 27 %). Obwohl die Teuerung bei Transport und Verkehr am stärksten wahrgenommen wird, schränken sich hier nur 32 % der Befragten ein, damit liegt dieser Bereich nur an achter Stelle. „Mobilität ist für viele schlicht nicht verhandelbar. Umso wichtiger ist es, an anderen Stellen anzusetzen, etwa bei den Fixkosten“, so Zwickl.

SPARMASSNAHMEN BEI FIXKOSTEN: EIN DRITTEL BLEIBT UNTÄTIG

Neben der bewussten Einschränkung greift ein Drittel der Befragten auf Ersparnisse zurück, um über die Runden zu kommen. Etwa jede:r Fünfte überzieht regelmäßig das Konto und 15 % haben in den vergangenen sechs Monaten Wertgegenstände verkauft. „An einfachen Stellschrauben wir dabei zu selten gedreht“, so Zwickl. „Denn das Sparpotenzial bei Fixkosten lassen viele ungenutzt. So geben 35 % an, in den vergangenen sechs Monaten weder eine Optimierungsmaßnahme umgesetzt zu haben noch eine zu planen.

5.254 EURO ERSPARNIS PRO JAHR: WAS BEIM ANBIETERWECHSEL WIRKLICH DRIN IST

Wie groß das ungenutzte Potenzial ist, zeigt ein Rechenbeispiel: Eine vierköpfige Familie in St. Pölten mit Eigenheim, Pkw und Standardverträgen bei Energie, Mobilfunk und Girokonto kann durch den Wechsel zum jeweils günstigsten Anbieter bis zu 5.254 Euro pro Jahr sparen. Den Löwenanteil machen die Versicherungen aus: Allein zwischen dem teuersten und dem günstigsten Angebot liegen hier 3.480 Euro im Jahr. Dazu kommen rund 1.186 Euro bei Strom und Gas, 346 Euro beim Girokonto sowie 240 Euro bei Mobilfunk und Festnetz.

„Fix heißt nicht unveränderbar“, so Martin Zwickl. „Beim Mobilfunk und zunehmend auch bei Energieverträgen wissen die Österreicher:innen inzwischen, dass ein regelmäßiger Check bares Geld bringt. Bei den Versicherungen ist das größte Sparpotenzial für viele aber ein blinder Fleck – Verträge werden einmal abgeschlossen und dann jahrelang nicht mehr angeschaut. Genau dieses ‚Set-and-forget‘-Prinzip kostet österreichische Haushalte jedes Jahr Hunderte Euro.“

*durchblicker-Fixkostenbefragung 2026, durchgeführt von Bilendi im Zeitraum 31.3.-12.04.2026, n=1.200, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung hinsichtlich Alter und Geschlecht

PRESSEFOTOS MARTIN ZWICKL, COO VON DURCHBLICKER:

durchblicker
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