
Häuser zum Leben im Regenbogenmonat: Vielfalt als gelebter Bestandteil der Unternehmenskultur
Die Häuser zum Leben setzen sich aktiv für ein respektvolles und inklusives Miteinander ein. Unterschiedliche Lebensrealitäten, Identitäten und Erfahrungen werden dabei nicht nur anerkannt, sondern als Teil der Unternehmenskultur gelebt. Gleichzeitig leisten die Häuser zum Leben einen wichtigen Beitrag dazu, Tabus rund um queere Lebensrealitäten im Alter aufzubrechen und Sichtbarkeit für ältere LGBTQI*-Menschen zu schaffen.
„Vielfalt ist für uns ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. In unseren Häusern kommen Menschen mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten und Erfahrungen zusammen – genau darin liegt eine große Stärke. Wir sehen es als unsere Verantwortung, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich alle Menschen respektiert, sicher und wertgeschätzt fühlen“, betont Christian Hennefeind, Geschäftsführer der Häuser zum Leben.
Gerade ältere queere Menschen haben in ihrem Leben häufig Diskriminierung erlebt. Dazu gehörten strafrechtliche Verfolgung, Pathologisierung und medizinische Zwangseingriffe, aber auch Ausgrenzung und gesellschaftliche Unsichtbarkeit. Viele mussten ihre Identität über Jahrzehnte verbergen, um sicher leben zu können. Umso wichtiger ist es, Räume zu schaffen, in denen Offenheit, Toleranz und Respekt selbstverständlich sind – sowohl für Bewohner*innen, Klubbesucher*innen als auch für Mitarbeiter*innen.
DIVERSITÄT STRUKTURELL VERANKERT
Die Häuser zum Leben setzen seit über 15 Jahren auf Diversitätsmanagement und bauen ihr Engagement im Bereich LGBTQI* kontinuierlich aus. Das Diversitätsmanagement setzt laufend Maßnahmen, um Vielfalt zu fördern und Diskriminierung aktiv vorzubeugen. „Die unterschiedlichen Lebensrealitäten der Menschen in den Häusern zum Leben sichtbar zu machen und sie in einen Dialog zu bringen, ist eine der schönsten Aufgaben in meinem Beruf. Und das kann ich nur tun, weil Diversitätsmanagement bei uns fest verankert ist – sowohl in unseren Leitlinien als auch in unserem täglichen Handeln“, erklärt Geraldine Smetazko als zuständige Fachexpert*in für Diversität.
DAS GANZE JAHR VIELFALT AKTIV GESTALTEN
Die Häuser zum Leben setzen ganzjährig zahlreiche Maßnahmen, um Vielfalt sichtbar und erlebbar zu machen. Neben internen Netzwerken und Austauschformaten für Mitarbeiter*innen gibt es auch konkrete Angebote für ältere LGBTQI*-Personen. Bereits seit 2019 bietet der Klub+ „RegenbogenTreff“ ein eigenes Freizeit- und Begegnungsangebot für ältere queere Menschen an. Dieses wurde 2021 mit dem Österreichischen Verwaltungspreis ausgezeichnet.
Ergänzt wird das Angebot unter anderem durch einen queeren Bücherschrank, themenspezifische Veranstaltungen sowie die Beteiligung an Forschungsprojekten rund um Diversität, Alter und LGBTQI*. Darüber hinaus sind die Häuser zum Leben national und international mit Fachorganisationen vernetzt, beteiligen sich regelmäßig an Konferenzen und wurden mehrfach für ihr Engagement ausgezeichnet – unter anderem mit dem Meritus-Unternehmenspreis von Pride Biz Austria sowie dem Wiener Gesundheitspreis.
Ein weiterer Fokus liegt auf Sensibilisierung und Prävention: Regelmäßige Schulungen und Veranstaltungen sowie ständig verfügbare Informationsangebote unterstützen Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen dabei, neue Perspektiven zu gewinnen und ein respektvolles Miteinander zu leben. Ergänzend dazu stehen interne Ansprechpersonen für Fragen und Anliegen rund um Diversität zur Verfügung. Und das nicht nur um Regenbogen-Monat Juni.
SICHTBARES ZEICHEN IM REGENBOGEN-MONAT
Auch im Rahmen des Regenbogen-Monats setzen die Häuser zum Leben gezielt Impulse für Sichtbarkeit und Austausch. Das vielfältige Programm umfasst unter anderem die Teilnahme am Pride Run, an einem Flashmob im MuseumsQuartier, die Beteiligung am traditionellen „andersrum ist nicht verkehrt“-Straßenfest in Mariahilf und der Regenbogenparade, sowie exklusiv für Mitarbeiter*innen zugängliche, interne Veranstaltungen. Ein besonderes Highlight ist der Besuch der Drag Queen Tamara Mascara am 25. Juni im Klub 66. Bei Musik, Austausch und guter Stimmung steht der Abend ganz im Zeichen von Pride, Gemeinschaft und gelebter Sichtbarkeit.
„Der Regenbogen-Monat ist für uns einer von vielen Anlässen, sichtbar zu machen, was wir im Alltag leben: ein respektvolles und offenes Miteinander. Gleichzeitig geht es uns nicht um punktuelle Zeichen, sondern um eine Haltung, die wir das ganze Jahr über zeigen und die in allen Bereichen des Unternehmens spürbar ist“, sagt Hennefeind. So wird mit Regenbogenfahnen an allen Standorten der Häuser zum Leben auch Wien weit ein sichtbares Zeichen für Akzeptanz, Vielfalt und ein solidarisches Zusammenleben gesetzt.
ÜBER DIE HÄUSER ZUM LEBEN
Häuser zum Leben
Jennifer Sommer
Pressesprecherin
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