FPÖ – Guggenbichler: Immobiliendeals zwischen Wiener Wirtschaftskammer und der Signa Gruppe müssen restlos aufgeklärt werden

„Die Vorwürfe rund um einen Immobilienankauf der Wirtschaftskammer Wien mit Signa-Bezug sind zu schwerwiegend, um einfach zur Tagesordnung überzugehen“, erklärt der Wirtschaftssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Udo Guggenbichler. Hintergrund sind aktuelle Medienberichte über Immobiliendeals zwischen der Wirtschaftskammer Wien und der Signa-Gruppe. Dabei steht der Verdacht im Raum, dass ein Objekt auf Basis eines nicht unabhängigen Gutachtens zu einem überhöhten Preis erworben worden sein könnte, während auf der Gegenseite beträchtliche Gewinne realisiert wurden. Zudem sollen Warnhinweise aus internen Prüfungen unbeachtet geblieben sein.

„Gerade nach dem milliardenschweren Signa-Skandal, der mittlerweile Gerichte, Insolvenzverwalter und Ermittlungsbehörden beschäftigt, müsste bei jedem Geschäft mit Signa-Bezug höchste Vorsicht gelten. Stattdessen entsteht der Eindruck, dass hier Kontrollmechanismen versagt haben könnten“, so Guggenbichler. Gegen Verantwortliche im Signa-Komplex laufen bekanntlich Ermittlungen wegen des Verdachts auf Untreue, Betrug und weiterer Delikte.

Eine lückenlose Aufklärung ist daher absolut notwendig. „Wenn es Hinweise auf fragwürdige Bewertungen, mögliche Fehlentscheidungen oder Versäumnisse bei der Kontrolle gibt, dann müssen diese vollständig aufgearbeitet werden. Transparenz und Verantwortung gegenüber den Unternehmern dürfen keine leeren Schlagworte sein“, so Guggenbichler.

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