WKÖ-Klacska begrüßt Logistikstandortstrategie als Chance für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit der Branche

Startschuss gesetzt, Erfolg hängt von konsequenter Umsetzung und weiterer intensiver Einbindung der Branche ab

„Wir begrüßen die Initiative des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, die Logistik wieder stärker in den Fokus zu rücken. Das ist ein klares Bekenntnis zum Logistikstandort Österreich sowie zur gesamten Branche, der volkswirtschaftlich gesehen sechstwichtigsten, die mit rund vier Prozent zur gesamtösterreichischen Bruttowertschöpfung beiträgt“, sagt Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) anlässlich der heute präsentierten Logistikstandortstrategie Österreich.

LOGISTIK ZENTRALER FAKTOR DES WIRTSCHAFTSSTANDORTS

Ein funktionierendes und innovatives Logistiksystem ist essenziell und der zentrale Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Industriestandorts Österreich sowie für den Wohlstand und die Lebensqualität der Menschen, unterstreicht der Spartenobmann. Daher sei das Ziel der Strategie, Österreich als führenden und zukunftsorientierten Logistikstandort im europäischen Kontext zu positionieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Wirtschaft nachhaltig zu stärken, ganz wesentlich.

„Für uns ist es zentral, dass von den konkreten Maßnahmenvorschlägen nun jene forciert werden, die die Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Nachhaltigkeit der Unternehmen erhöhen“, so Klacska. „Die heute präsentierte Logistikstandortstrategie ist dafür ein guter Ausgangspunkt.“

Dazu zählen beispielsweise die Maßnahmenvorschläge zur verstärkten Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Verwaltung, Forschung und Gesellschaft und die Etablierung eines ständigen nationalen Logistik-Stakeholder-Gremiums, die verbesserte Kontrolle der Kabotage-Bestimmungen, ein Zollpaket zur Effizienzsteigerung und Optimierung der Einfuhrkontrolle, eine Strategie zur Schaffung des weiteren bedarfsgerechten Ausbaus der LKW-Stellplätze, Beschleunigung der Genehmigungsverfahren für Logistikinfrastruktur, Stärkung des österreichischen Luftfrachtstandortes im internationalen Wettbewerb, aktive und vorausschauende Planung der Baustellen im Sinne einer weitsichtigen, verkehrsträgerübergreifenden Kapazitätenplanung.

LEBENDIGER UMSETZUNGSPROZESS MIT AKTIVER TEILNAHME DER BRANCHE

„Die Branchenvertretung steht gerne zur Verfügung, weiter ihr Know-how bei der Umsetzung der Maßnahmenvorschläge einzubringen“, so Klacska, der von einem lebendigen Prozess spricht, bei dem auch die Einbringung neuer Ideen möglich ist und die noch nicht berücksichtigten Maßnahmen diskutiert werden, wie etwa unsere Vorschläge zur Effizienzsteigerung des Straßengüterverkehrs.

Klacska bekräftigt einmal mehr die dringend nötige Kostenentlastung für die gesamte Transportbranche: „Wenn man einen wettbewerbsfähigen und attraktiven Logistikstandort anstrebt, darf man auch nicht weiter an der Kostenschraube drehen, sei es bei der Maut oder anderen Gebühren.“ Angesichts der anhaltend hohen Treibstoffpreise, die die Unternehmen unter Dauerdruck versetzen, sei es höchste Zeit für Entlastung, so Klacska. (PWK289/JHR)

Digital Media & Communication

Pressestelle
Telefon: T 0590 900 – 4462
E-Mail: dmc_pr@wko.at

Aktuelle News aus der Wirtschaft für die Wirtschaft –
https://www.wko.at/oe/news/start

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender