EQS-News: Architekten aus aller Welt tauschen beim BRICK AWARD 26 Architecture Symposium Ideen für die Städte der Zukunft aus

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Architekten aus aller Welt tauschen beim BRICK AWARD 26 Architecture
Symposium Ideen für die Städte der Zukunft aus

15.06.2026 / 09:00 CET/CEST
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Architekten aus aller Welt tauschen beim BRICK AWARD 26 Architecture
Symposium Ideen für die Städte der Zukunft aus

• Das alle zwei Jahre stattfindende, 12. BRICK AWARD Architecture
Symposium fand am Freitag, dem 12. Juni 2026, im MAK in Wien statt
• „Städte der Zukunft: Transformation für eine widerstandsfähige,
nachhaltige und inklusive Zukunft“ präsentierte und diskutierte
internationale Best-Practice-Beispiele und architektonische
Innovationen

Wien, 15. Juni 2026 – Da Städte für mehr als 70 Prozent der weltweiten
Treibhausgasemissionen verantwortlich sind und die fortschreitende
Urbanisierung die Anfälligkeit für Klima- und Katastrophenrisiken erhöht,
traf sich vergangene Woche in Wien eine ausgewählte Gruppe führender
Architektinnen und Architekten beim BRICK AWARD 26 Architecture Symposium,
um zu erörtern, wie sie dazu beitragen können, Städte der Zukunft
widerstandsfähig, nachhaltig und inklusiv zu gestalten.

Seit 2004 bietet der alle zwei Jahre stattfindende BRICK AWARD Architekten
eine Plattform für ihre einzigartigen Entwürfe und würdigt Ziegel und
Keramik als zeitlose Materialien für innovative und zukunftsorientierte
Architektur. Der von wienerberger ausgerichtete, unabhängige Award bringt
einige der weltweit inspirierendsten und innovativsten Pioniere der
Ziegelarchitektur zusammen und bietet einen unvergleichlichen Pool an
Wissen und Erfahrung, der im Rahmen eines Symposiums, das in den Tagen
nach der Preisverleihung stattfindet, geteilt und weiterentwickelt wird.

Unter dem Motto „Städte der Zukunft: Transformation für eine
widerstandsfähige, nachhaltige und inklusive Zukunft“ diskutierten beim
BRICK AWARD 26 Architecture Symposium führende Denker der Branche die
entscheidende Rolle von Architektur, Stadtplanung und der Bauwirtschaft
bei der Schaffung nachhaltiger Städte der Zukunft.

In einer Reihe von Vorträgen wurden auf dem Symposium innovative, radikale
und bahnbrechende Projekte und Ideen vorgestellt, die Diskussionen über
Lösungen und Möglichkeiten zur Schaffung widerstandsfähigerer und
lebenswerterer Städte für alle anregten.

Architektur im Dialog mit Ort, Kultur und Material

Daniel Mangabeira, Mitbegründer von BLOCO Arquitetos, einem führenden Büro
für zeitgenössische brasilianische Architektur, hob die Bedeutung des
„Bauens mit dem Ort“ am Beispiel des brasilianischen Cerrado hervor, einem
weitläufigen, ökologisch reichen, aber zunehmend bedrohten Gebiet im
Herzen Brasiliens. Indem er den Cerrado sowohl als physische als auch als
kulturelle Landschaft darstellte, erörterte Mangabeira, wie die Arbeit von
BLOCO Arquitetos auf Umweltbelastungen und räumliche Ungleichheiten in der
Region reagiert. „In Brasília haben wir eine moderne Architektur geerbt,
die eng mit Struktur, Licht und Landschaft verbunden ist. Heute besteht
unsere Herausforderung darin, dieses Erbe weiterzuführen und gleichzeitig
auf die ökologische Fragilität und die heutigen sozialen Ungleichheiten zu
reagieren. Im Cerrado, einem der am stärksten bedrohten Biome der Welt,
sollte Architektur das Gebiet einbeziehen, seine Grenzen anerkennen, sein
Gedächtnis bewahren und die Landschaft selbst als Teil des Projekts
verstehen“, sagte Daniel Mangabeira. Seine Erkenntnisse regten die
Teilnehmer an, zu erkunden, wie Architektur das Bauen wieder stärker mit
dem jeweiligen Standort verbinden und zeitgenössische Herausforderungen
angehen kann, während sie gleichzeitig widerstandsfähigere und
kontextbewusste Ideen für die Zukunft vorschlägt.

Mit Blick auf Vietnam und hin zu praktischen Beispielen dafür, wie
kulturelle Sensibilität und Inklusivität gelebt werden können, erläuterte
Nguyen Há, Gründerin von ARB Architects, das Konzept der „Situated
Serenity“. Dieser Ansatz, den Há im Rahmen ihrer Initiative MM Labs
verfolgt, betrachtet Gebäude nicht als Objekte, sondern als Prozesse der
Wissensbildung durch Materie. „Situated Serenity betrachtet Architektur
als ein lebendiges Wesen, das sich durch das Experimentieren mit Materie,
Erinnerung und den Glaubenssystemen eines Territoriums ständig
weiterentwickelt“, sagte Nguyen Há. Situated Serenity verbindet Forschung,
Experimentieren und Praxis und nutzt vor Ort gewonnene Materialien,
Herstellungsprozesse und implizites Wissen als lebendige Akteure, die
Erinnerung, Territorium und Glaubenssysteme in sich tragen. In diesem
Sinne wird Architektur zu einem lebendigen Archiv, in dem das Sakrale
nicht dargestellt, sondern behutsam konstruiert und erlebt wird.

Vergangenheit bewahren, Zukunft gestalten: Architektur für resiliente und
lebenswerte Städte

Das Symposium befasste sich auch mit Beispielen für Strategien der
Umnutzung in Westafrika, wo Jeanne Autran-Edorh, Mitbegründerin von Studio
NEiDA, der Ansicht ist, dass man viel von der Architektur lernen kann, die
der heutigen Disziplin vorausging und über sie hinausgeht. Studio NEiDA
dokumentiert die modernistischen Gebäude, die in den Jahrzehnten nach der
Unabhängigkeit von den ehemaligen Kolonialmächten entstanden sind, und
entwirft Zukunftsvisionen für diese Bauwerke, die in den Gemeinden, die
sie bewohnen, verwurzelt sind. „Eine resiliente Stadt ist eine Stadt, die
das Vorhandene transformiert und anpasst. Für die westafrikanischen
Städte, in denen ich arbeite, bedeutet dies, sich mit einer Baugeschichte
auseinanderzusetzen, deren Weitergabe durch den Kolonialismus gewaltsam
unterbrochen und anschließend durch den vorherrschenden Kanon zunichte
gemacht wurde. Das Wissen, das in den Händen von Handwerkern und
Generationen von Bauherren liegt, droht verloren zu gehen, während moderne
Ruinen eher als Scheitern denn als Potenzial wahrgenommen werden. Diese
vielfältigen Vermächtnisse können, sorgfältig untersucht und angewendet,
die Grundlage für eine Architektur bilden, die für eine Zukunft des
gemeinschaftlichen städtischen Lebens geeignet ist“, sagte Jeanne
Autran-Edorh. Sie zeigte unterschiedliche Wege auf, wie sich ein Verzicht
auf pauschale Lösungen erreichen lässt.

Der Brooklyn Bridge Park in den USA, der durch ein sich selbst tragendes
Modell finanziert wurde und zu einem neuen Standard für ambitionierte
Projekte im öffentlichen Raum geworden ist, war Thema eines Vortrags von
Matthew Urbanski, Partner bei MVVA. Nach mehr als 20 Jahren Planung und
Entwicklung hat der Park ein verlassenes Ufergebiet in eine öffentliche
Landschaft verwandelt, die jährlich von fünf Millionen Menschen besucht
wird. „Parks sind die wichtigsten und belebtesten Treffpunkte für
städtische Gemeinschaften, die eine Verbindung zur Natur und zueinander
herstellen. Wir hoffen, dass die Entstehungsgeschichte des Brooklyn Bridge
Park andere Städte dazu inspiriert, die Chancen zu ergreifen und die
Herausforderungen anzugehen, die groß angelegte städtische
Landschaftsprojekte mit sich bringen“, sagte Matthew Urbanski. Das Projekt
setzt weltweit Maßstäbe für Uferprojekte, die Städte wieder mit ihren
Uferbereichen verbinden und angesichts des Klimawandels Schutz vor
Unwettern bieten. Die Idee für den Brooklyn Bridge Park kam von der
Öffentlichkeit als Reaktion auf einen vorgeschlagenen Plan, Wohnhochhäuser
am Wasser zu errichten. Urbanski veranschaulichte, wie durch
Interessenvertretung und bürgerschaftliches Engagement die Vision eines
zugänglichen, durchgehenden Uferparks Wirklichkeit wurde.

„Städte sind große Treiber des Klimawandels und verursachen zwei Drittel
des weltweiten Energieverbrauchs, zugleich sind sie aber auch Zentren für
Kreativität, Innovation und Bildung. Durch den Austausch ihrer
Innovationen und Erfahrungen haben die am BRICK AWARD Architecture
Symposium teilnehmenden Architektinnen und Architekten die Möglichkeit,
bedeutende systemische Veränderungen in zentralen Bereichen zu bewirken –
von der Eindämmung des Klimawandels und der Anpassung an dessen Folgen bis
hin zum Erhalt und zur Wiederherstellung von Ökosystemen sowie zur
Kreislaufwirtschaft.

Kulturelle Sensibilität und ein auf den Menschen ausgerichtetes Design
sind ebenfalls entscheidend, damit zukünftige Städte als lebenswerte Orte
funktionieren. Intelligente Sanierungen, die auf die effiziente Nutzung
von Energie und Ressourcen abzielen, müssen in größerem Umfang umgesetzt
werden und zu nachhaltigem und bezahlbarem Wohnen beitragen, während
barrierefreie, hochwertige Grünflächen unerlässlich sind, um die
Biodiversität, die körperliche und geistige Gesundheit sowie das soziale
Wohlbefinden zu fördern.

wienerberger ist stolz darauf, erneut ein Forum zu bieten, in dem sich
weltweit führende Innovatoren mit ihren Fachkollegen vernetzen und
bewährte Praktiken in der globalen Architektur weiterentwickeln können.
Die Dringlichkeit dieser Diskussion und die daraus gewonnenen Erkenntnisse
sind von entscheidender Bedeutung – nicht nur für unsere Branche, sondern
für die gesamte Bau- und Lebenswelt“, sagt Heimo Scheuch, CEO von
wienerberger.

Über den BRICK AWARD

Der BRICK AWARD ist ein internationaler Architekturpreis, der
herausragende Ziegelarchitektur aus aller Welt auszeichnet. Der von
wienerberger ausgerichtete Preis würdigt Innovation, handwerkliche
Exzellenz und nachhaltiges Design und ist dabei unabhängig; die Verwendung
von wienerberger Produkten ist keine Voraussetzung für die Teilnahme. Der
2004 ins Leben gerufene, alle zwei Jahre verliehene Preis hat sich zu
einer renommierten Plattform für visionäre Architekten entwickelt, die das
kreative und ökologische Potenzial von Ziegel- und Keramikmaterialien in
der zeitgenössischen Architektur aufzeigt. Die Gewinner aus aller Welt
werden im Rahmen einer Preisverleihung geehrt, und ihre Arbeiten werden
zusammen mit den nominierten Projekten im offiziellen BRICK-Buch
vorgestellt.

wienerberger
wienerberger ist führender Anbieter von innovativen, ökologischen Lösungen
für die gesamte Gebäudehülle in den Bereichen Neubau und Renovierung sowie
für Infrastruktur im Wasser- und Energiemanagement. Mit mehr als 20.000
Mitarbeitern weltweit ermöglicht wienerberger mit seinen Lösungen
energieeffizientes, gesundes, klimafreundliches und leistbares Wohnen.
wienerberger ist der größte Ziegelproduzent weltweit und Marktführer bei
Tondachziegeln in Europa sowie bei Betonflächenbefestigungen in Osteuropa.
Bei Rohrsystemen (Steinzeug- und Kunststoffrohre) gehört das Unternehmen
zu den führenden Anbietern in Europa und bei Fassadenprodukten zu den
führenden Anbietern in Nordamerika. Mit gruppenweit mehr als 200
Produktionsstandorten erwirtschaftete wienerberger im Jahr 2025 einen
Umsatz von 4,6 Mrd. € und ein operatives EBITDA von 754 Mio. €.
 
Rückfragehinweis
Claudia Hajdinyak, Head of Corporate Communications Wienerberger AG
t +43 664 828 31 83 | claudia.hajdinyak@wienerberger.com

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~~18b544d0-9c71-4160-bd95-cc8b9aff9fbf&application_name=news
2. https://eqs-cockpit.com/cgi-bin/fncls.ssp?fn=redirect&url=74c4c796d307e9e9d33cd33ad71d1151&application_id=2345196&site_id=apa_ots_austria~~~18b544d0-9c71-4160-bd95-cc8b9aff9fbf&application_name=news

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