AK warnt vor Betrugsmaschen bei Urlaubsbuchungen!

Wie man Urlaub-Scams im Internet erkennt – AK gibt Tipps

Endlich Urlaub – und dann existiert das gebuchte Hotel nicht. Urlaub-Scams, also Betrugsmaschen bei Buchungen, nehmen zu – von Fake-Unterkünften bis zu dubiosen Visum-Seiten. Die Opfer zahlen oft im Voraus und bleiben meist auf leeren Konten oder gestohlenen Daten sitzen. Die AK warnt vor den Betrugsmaschen und fordert von Online-Plattformen ein rascheres Vorgehen gegen betrügerische Inhalte.

SONNE, PALMEN, MEER – ABER KEIN HOTEL! SO ERKENNEN SIE GÄNGIGE BETRUGSMASCHEN BEI URLAUBSBUCHUNGEN!

+ FAKE-UNTERKUNFT: Sie suchen im Web eine Unterkunft, schreiben mit dem vermeintlichen Vermieter über WhatsApp hin und her – er will vorab das ganze Geld. Achtung, Sie sind auf einen Kriminellen gestoßen, der mit gefälschten Inseraten oder Websites echte Unterkünfte anbietet. Im Urlaubsort erleben Sie eine böse Überraschung: Die Unterkunft ist belegt, es gibt keine Reservierung oder sie existiert gar nicht.

+ TEURE EINREISE: Für einige Länder, etwa Großbritannien, müssen Sie sich vorab registrieren und ein E-Visum beantragen. Das nutzen unseriöse Anbieter aus. Sie täuschen mit Werbung vor, ein offizielles Registrierungsportal zu sein und verlangen weit überhöhte Preise. Zudem geben Sie fragwürdigen Unternehmen Ihre Daten preis.

+ ÜBERZAHLTE TICKETS: Sie buchen vorab auf gut gereihten Websites Zugtickets, Busfahrten oder Ausflüge – der Preis ist hoch. Achtung, hier sind Sie einem teurem Drittanbieter auf den Leim gegangen.

+ DATENKLAU UND PHISHING MIT WEBLINKS: Die Buchung der Unterkunft oder des Transports hat funktioniert. Sie erhalten eine Nachricht, eine fremde Seite zu öffnen, Ihre Daten herzugeben und alles über Ihre Online-Banking-App zu bestätigen. Dann sind Sie Opfer von Phishingverbrecher:innen geworden.

DAMIT IHR TRAUMURLAUB KEIN URLAUBSALBTRAUM WIRD! SO SIND SIE SICHER BEI URLAUBSBUCHUNGEN & CO.!

+ UNTERKUNFT PRÜFEN: Wenn Sie eine Unterkunft buchen, suchen Sie konkret nach dieser. Lesen Sie Bewertungsplattformen und schauen Sie ins Impressum. Ein Angebot ist auch unseriös, wenn nach dem ersten Kontakt über die Buchungsplattform alles weitere etwa per WhatsApp abgewickelt wird.

+ BILLIGSTANGEBOTE MEIDEN: Seien Sie gegenüber extrem günstigen Angeboten vorsichtig. Das könnte auch ein Urlaubs-Fake sein.

+ KEINE VORAUSZAHLUNG: Zahlen sie vorab kein Geld auf fremde Konten.

+ OFFIZIELLE VISA-SEITEN: Wenn Sie für die Einreise ein E-Visum brauchen, rufen Sie nur über das Außenministerium offizielle Registrierungsseiten der Länder auf.

+ DIREKT BUCHEN: Informieren Sie sich für Öffi- oder Ausflugs-Tickets bei offiziellen Gesellschaften und buchen Sie direkt dort. Das erspart Ihnen hohe Vermittlungskosten.

+ DATEN SCHÜTZEN: Verlassen Sie bei Zahlungsaufforderungen nie offizielle Websites. Klicken Sie nicht auf einen mitgeschickten Link und geben Sie keine Bankdaten ein. Autorisieren Sie nichts über Ihre Bank-App.

+ ZAHLUNG STOPPEN: Stellt sich Ihr Urlaub als Schmäh heraus, kontaktieren Sie Ihre Bank, Kreditkartenfirma oder Zahlungsdienstanbieter – eventuell sind Rückbuchungen möglich.

Kriminelle können einfach Werbeanzeigen auf Suchmaschinen, Social Media und Co. buchen. Das ginge nicht so leicht, wenn Anbieter ihre Vertragspartner:innen sorgfältig prüfen. Die AK verlangt: Plattformen sollen betrügerische Inhalte oder falsche Inserate schneller entfernen und verdächtige Anbieter blockieren.

Arbeiterkammer Wien – Kommunikation
Doris Strecker
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