
FPÖ Lugner/Korp: Weiter wie bisher in Mariahilf bedeutet Autos raus und Junkies rein
Nach der gestrigen Bezirksvertretungssitzung muss die FPÖ Mariahilf feststellen, dass die verantwortlichen politischen Kräfte weiterhin auf eine Verlagerung der Probleme setzen, anstatt nachhaltige Lösungen umzusetzen. Ähnlich wie bei der Umverteilung von Flüchtlingen innerhalb Europas sollen nun Suchtkranke auf andere Wohngebiete verteilt werden, anstatt die Suchthilfeeinrichtung Jedmayer endlich an den Stadtrand und weg von Wohngebieten zu verlegen.
Die FPÖ Mariahilf sieht darin keine Lösung für die betroffenen Anrainer, sondern lediglich eine Verschiebung der Belastungen von einem Grätzel in das nächste. „Wir sind für eine Entlastung der Anrainer, nicht für eine Umverteilung der Belastung an andere Anrainer“, konstatiert Lukas Korp, Klubobmann der FPÖ Mariahilf.
Kritik übt die FPÖ auch an der Verkehrspolitik im Bezirk. Anstatt sich mit den tatsächlichen Herausforderungen in Mariahilf auseinanderzusetzen, werden wichtige Themen aus Sicht der Freiheitlichen weiterhin ignoriert. „Leerstand auf der Mariahilfer und Gumpendorfer Straße, Kriminalitätsstatistik, Stellplatzerhebung: An Fakten ist die SPÖ nicht interessiert. Viel lieber macht man jetzt „Low-Traffic-Grätzel“, um Mariahilf als Wirtschaftsstandort und für Pendler endgültig unattraktiv zu machen“, so Leo Lugner, LAbg. der FPÖ und Bezirksparteiobmann der FPÖ Mariahilf.
Für die FPÖ Mariahilf zeigt die jüngste Bezirksvertretungssitzung einmal mehr, dass ideologisch motivierte Maßnahmen Vorrang vor einer sachorientierten Politik haben. Statt Probleme nachhaltig zu lösen, werden diese lediglich verlagert, während gleichzeitig die Erreichbarkeit des Bezirks weiter eingeschränkt wird. Die Freiheitlichen fordern daher eine Politik, die sowohl die Interessen der Anrainer als auch jene der Wirtschaft und der Pendler stärker berücksichtigt.
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