
FPÖ-Fiedler fordert Bildungschancen für schwerkranke Sophie
Kind muss um Leistungsbeurteilung kämpfen
„Es bricht mir das Herz, wenn ein schwerkrankes Kind um Bildung kämpfen muss, statt die Unterstützung des Staates zu erhalten“, zeigt sich FPÖ Niederösterreich Bildungssprecher Helmut Fiedler betroffen über den Fall der an ME/CFS erkrankten Schülerin Sophie aus NÖ.
Die Jugendliche ist aufgrund ihrer schweren Erkrankung bettgebunden und auf Hausunterricht angewiesen. Dennoch erhält sie nach Angaben ihrer Familie keine laufende Leistungsbeurteilung, sondern muss ihr Schuljahr über Feststellungsprüfungen abschließen.
„Sophie möchte lernen, trotz ihrer schweren Krankheit. Umso unverständlicher ist es, wenn einem Kind der Zugang zu Bildung, schulischer Zugehörigkeit und einer fairen Leistungsbeurteilung erschwert wird. Wer schwer krank ist, darf nicht auch noch vom Bildungssystem ausgeschlossen werden“, betont Fiedler. Besonders kritisch sieht der FPÖ-Bildungssprecher, dass schwerkranke Kinder oft erst kurz vor Prüfungen Themenbereiche erhalten und dadurch unter enormen Druck geraten. Für Kinder mit ME/CFS könne eine solche Belastung sogar gesundheitliche Folgen haben.
„Es braucht endlich praktikable Lösungen für Kinder, die krankheitsbedingt nicht am regulären Unterricht teilnehmen können. Regelmäßiger Kontakt zur Stammschule, Lernunterlagen und eine laufende Leistungsbeurteilung müssen selbstverständlich sein“, fordert Fiedler.
Der Fall Sophie stehe stellvertretend für viele Familien, die sich in ähnlichen Situationen befinden. „Diese Kinder brauchen Unterstützung, Perspektiven und Hoffnung. Es darf nicht sein, dass sie das Gefühl bekommen, im Bildungssystem keinen Platz zu haben“, so Fiedler abschließend.
FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
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