Bundesminister Wiederkehr startet Reformprozess für neue „Schools of Education“

Praxisnähere Ausbildung und gebündelte Strukturen für die Pädagoginnen- und Pädagogenbildung der Zukunft

Bildungsminister Christoph Wiederkehr hat heute den Fahrplan für die Weiterentwicklung der Pädagog:innenbildung in Österreich vorgestellt. Ziel des Reformvorhabens „School of Education“ ist es, die Ausbildung im Lehramt und anderen pädagogischen Berufen künftig noch praxisnäher und effizienter zu gestalten.

„Die School of Edcuation stellt ein großes Reformvorhaben im Hochschulbereich dar. Deshalb ist für mich klar: Eine nachhaltige Lösung kann nur gemeinsam mit allen Beteiligten entwickelt werden“, betonte Wiederkehr.

Mit 1. Juli 2026 startet der Prozess offiziell mit einem Symposium an der Pädagogischen Hochschule Steiermark. Anschließend wird eine externe Arbeitsgruppe unter Leitung des Bundesministeriums für Bildung bis Anfang 2027 Modelle für die organisatorische Weiterentwicklung der Pädagog:innenbildung erarbeiten. Dazu wird die Arbeitsgruppe in Austausch mit den Vertretungen der Universitäten, Hochschulen und Schulen sowie weiteren Stakeholdern und Fachleuten gehen.

Auf Basis dieser Vorarbeiten soll danach in Abstimmung mit dem Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung ein Gesamtkonzept ausgearbeitet und dem Ministerrat vorgelegt werden. Auf Basis des Ministerratsbeschlusses soll laut Wiederkehr in einem weiteren Beteiligungsprozess die Ausgestaltung im Detail erarbeitet werden.

Im Anschluss ist der parlamentarische Prozess und Gesetzesbeschluss vorgesehen – das wird frühestens 2028 der Fall sein. Aufgrund der Größe des Reformvorhabens wird die Umsetzung schrittweise erfolgen.

Die geplanten Schools of Education sollen künftig die Ausbildung für pädagogische Berufe unter einem Dach bündeln, den Praxisbezug stärken und Forschung sowie Innovation in der Pädagog:innenbildung fördern. Gleichzeitig sollen die Strukturen vereinfacht, die Studierbarkeit verbessert und die Durchlässigkeit zwischen den pädagogischen Berufen erhöht werden. Die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Pädagog:innen soll gemeinsam verantwortet und weiterentwickelt werden.

„Unser Ziel ist es, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Ausbildung der nächsten Generation von Pädagoginnen und Pädagogen zu schaffen. Dafür setzen wir auf Qualität, Dialog und eine breite Beteiligung aller relevanten Akteurinnen und Akteure“, erklärt Wiederkehr abschließend.

BMB

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