Greenpeace kritisiert Bundesregierung wegen langen Übergangsfristen bei Greenwashing-Verbot

EU-Richtlinie ist ein wichtiger Schritt gegen Greenwashing – Greenpeace fordert EU-konformes Verbot von Greenwashing

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt die EU-Richtlinie zur Stärkung der Verbraucherinnen und Verbraucher für den ökologischen Wandel (EmpCo) als Meilenstein gegen Greenwashing, verurteilt aber die verspätete Umsetzung der Bundesregierung. Die EmpCo hätte bis zum 27. März in nationales Recht gegossen werden müssen, das hat die österreichische Bundesregierung versäumt. Eine rechtzeitige Umsetzung hätte Unternehmen automatisch eine Frist eingeräumt. Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer sieht nun eine Übergangsfrist von drei Jahren vor. Diese lange Frist ist nach Ansicht von Greenpeace europarechtswidrig und verzögert den dringend notwendigen Schutz vor täuschenden Werbeversprechen im Wettbewerb massiv. Außerdem fehlt es im UWG an Klagemöglichkeiten für zivilgesellschaftliche Organisationen. Zudem fehlt im Gesetz die Anerkennung der Gefahren des Greenwashings für den Klima-, Arten- und Verbraucherschutz. Greenpeace fordert daher eine sofortige, unionsrechtskonforme Nachbesserung des österreichischen Gesetzesentwurfs.

Ursula Bittner
Wirtschaftsexpertin
Greenpeace Österreich
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E-Mail: ursula.bittner@greenpeace.org

Magnus Reinel
Pressesprecher
Greenpeace in Österreich
Tel.: + 43 (0) 664 8817 2210
E-Mail: magnus.reinel@greenpeace.org

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