
Helga Krismer: Verkauf der Wohnbaudarlehen müssen ins leistbare Wohnen zurückfließen – nicht ins Stopfen von Budgetlöchern!
Grüne Klubobfrau fordert Zweckbindung der 300 Millionen Euro für Junges Wohnen und Althaussanierung
Mit deutlicher Kritik reagiert Helga Krismer, Klubobfrau der Grünen im NÖ Landtag, auf den Verkauf von Wohnbauförderungsdarlehen in Höhe von 400 Millionen Euro, für die das Land Niederösterreich 300 Millionen Euro – also 75 Prozent der Nominale – erzielt hat.
„Wohnbauförderungsdarlehen sind kein Notgroschen, den man verschleudert, sobald das Budget unter Druck steht. Diese Mittel wurden von den Menschen in Niederösterreich über Jahrzehnte für den Wohnbau aufgebracht. Wenn Finanzlandesrat Anton Kasser sie jetzt verkauft, um das Defizit zu kaschieren, ist das kurzfristiges Krisenmanagement auf Kosten der nächsten Generation“, so Helga Krismer.
ERLÖSE MÜSSEN DER WOHNBAUFÖRDERUNG ERHALTEN BLEIBEN
Die Grüne Klubobfrau verlangt, dass die erzielten Mittel nicht im allgemeinen Budget versickern, sondern zweckgebunden in die Wohnbauförderung zurückfließen. „Wenn schon verkauft wird, dann müssen die 300 Millionen Euro auch dort ankommen, wo sie wirken: bei Junges Wohnen für Familien, die sich derzeit kaum eine Wohnung leisten können, und bei der Förderung der Althaussanierung, die für Klimaschutz und Energieeffizienz entscheidend ist“, fordert Helga Krismer. „Alles andere wäre ein Etikettenschwindel an den Wohnbauförderungsbeitragszahlerinnen und -zahlern.“
Pressesprecher
Michael Pinnow
Grüner Klub im NÖ Landtag
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