
Wiener Netze: Netzoffensive zum 10jährigen Bestehen des Standorts Simmering
Die steigende Energienutzung erfordert immer stabilere Netze. Mit 2,4 Mrd. Euro Investitionen bis 2030 sorgen die Wiener Netze auch in Zukunft für Versorgungssicherheit.
Eine stabile Energieversorgung für 2 Millionen Menschen in und um Wien hat für die Wiener Netze oberste Priorität. Derzeit halten sie 30.000 Kilometer Strom-, Gas-, Fernwärme- und Telekommunikationsnetz in Wien und Umgebung am Laufen. Die Belastung für die Netzinfrastruktur hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Durch die Energiewende, also die Einspeisung von Sonnen- und Windkraft, aber auch durch die steigenden Leistungsanforderungen von Rechenzentren, Batteriespeichern, Wärmepumpen oder E-Mobilität braucht es ein leistungsstarkes Stromnetz. Daher wird in den kommenden Jahren massiv in Ausbau, Wartung und Modernisierung investiert.
„Das Motto kann nur sein: keine Chance dem Blackout! Unser Ziel ist die Energie-Versorgung trotz stark zunehmender Netzauslastung sicherzustellen. Dafür bauen wir in den nächsten Jahren zusätzlich 4.000 km Stromnetz, 400 km für Fernwärmeleitungen und 600 km Glasfaserkabel“, so ULLI SIMA, ZUSTÄNDIGE STADTRÄTIN FÜR DIE UNTERNEHMEN DER WIENER STADTWERKE. „Der Ausbau ist eine absolute Notwendigkeit. Einerseits wegen des genannten erhöhten Energiebedarfs, aber auch weil Wien stetig wächst und immer mehr Menschen auf die Netze zugreifen.“
„Wir investieren bis 2030 2,4 Milliarden Euro in den Ausbau, die Instandhaltung und die Digitalisierung unserer Netze – vor allem unseres Stromnetzes – mit einem Ziel, die Versorgungssicherheit von aktuell 99,99 Prozent auch in Zukunft zu garantieren“, betont GERHARD FIDA, VORSITZENDER DER GESCHÄFTSFÜHRUNG DER WIENER NETZE. „Mit den Herausforderungen einer immer stärkeren Belastung des Stromnetzes sind unsere Planer*innen gefragt, das Netz – dort wo nötig – sinnvoll zu verstärken, und dort wo möglich zu digitalisieren. Wir haben auch immer mehr Messdaten, die uns helfen, das Stromnetz optimal auszulasten, ohne es dabei zu überfordern“, erklärt Fida.
In der Netzoffensive sind auch 13 neue Umspannwerke in Planung. Das neueste Werk wird noch im Sommer in Achau ans Netz gehen. Damit haben die Wiener Netze dann 48 Umspannwerke in Betrieb.
TOP-VERSORGT: WIENER*INNEN PROFITIEREN VON LEISTUNGSSTARKEN NETZEN
Durch das engmaschige Netz und Umschaltmöglichkeiten von der Ferne – also von der Zentrale aus – können Stromstörungen kurzgehalten werden. Die hohe Zuverlässigkeit des Wiener Stromnetzes halte auch dann, wenn im Sommer durch Wetterextreme oder Bauarbeiten da und dort ein kurzer Stromausfall durchaus möglich ist. „Aber laut Störungsstatistik sind wir top!“, so der Wiener Netze-Geschäftsführer.
SEIT 10 JAHREN: GEBALLTES KNOW-HOW AN EINEM STANDORT
Seit 2016 arbeiten alle Netz-Mitarbeiter*innen am Campus Wiener Netze – also am Betriebsgelände in Simmering – in Werkstätten, Lagern und Bürogebäuden, statt bis dahin verteilt auf verschiedenen Standorten.
„Ich war bei der Eröffnung des Betriebsstandortes in Simmering vor 10 Jahren 2016 als zuständige Stadträtin dabei, als wir alle Netz-Mitarbeiter*innen aus den Bereichen Strom, Gas und Fernwärme an einem Standort gebündelt haben, um besser und effizienter zu arbeiten. Das war eine wichtige Grundlage, auf der wir jetzt mit der Netzoffensive aufbauen können. Jetzt 10 Jahre nach der Eröffnung freu ich mich wieder als zuständige Stadträtin die Weichen für die Zukunft zu stellen“, so STADTRÄTIN ULLI SIMA.
„Ein zentraler Standort erleichtert Abstimmungen, verkürzt Arbeitswege und lässt uns einfacher Projekte spartenübergreifend planen, Ausschreibungen und Beschaffungen aus einer Hand organisieren“, sagt Wiener Netze-Geschäftsführer Gerhard Fida: „Gemeinsam schaffen wir die Energiewende – da gehen wir verlässlich voran, darauf kann Wien setzen!“
Seit der Eröffnung des Campus Wiener Netze in Simmering ist das Stromnetz rund 1.000 km gewachsen, das Fernwärmenetz um 100 km und die Glasfaserkabel haben um 1.000 km zugelegt.
Das Wiener Netz heute und morgen: zukunft.wienernetze.at
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Manuela Gutenbrunner, Unternehmenssprecherin
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