Ars Electronica x CARE Österreich: AI for Social Impact Initiative prämiert KI-Projekte für besseren Zugang zu Gesundheitsversorgung

Neben den Goldenen Nicas werden beim Prix Ars Electronica 2026 erstmals auch Projekte der „AI FOR SOCIAL IMPACT INITIATIVE“ ausgezeichnet, einer Kooperation von CARE Österreich und Ars Electronica. Sie würdigt innovative Projekte, die Künstliche Intelligenz zur Bewältigung sozialer, ökologischer und humanitärer Herausforderungen einsetzen.

Ausgewählt wurden die Projekte aus allen Einreichungen zum Prix Ars Electronica 2026 und zum S+T+ARTS Prize 2026. Neben Innovationskraft wurden insbesondere Transparenz, ethische Verantwortung und die langfristige Wirkung der eingesetzten Technologien bewertet. Die Gewinner:innen erhalten die Möglichkeit, sich mit den internationalen CARE-Länderbüros zu vernetzen und damit potenzielle Kooperationen für eine langfristige Weiterentwicklung auszuloten.

DIE PREISTRÄGER:INNEN 2026

GRAND PRIZE:

HELPMUM entwickelt KI-gestützte Lösungen für die Gesundheitsversorgung von Müttern und Kindern und zielt darauf ab, die medizinische Betreuung in unterversorgten Regionen nachhaltig zu verbessern.

AFIYA AI SOLUTION ist eine KI-gestützte Sozialinitiative, die Schutzsuchende dabei unterstützt, sich in komplexen Gesundheitssystemen zurechtzufinden und notwendige medizinische Hilfe schneller zu erreichen. Das Projekt reagiert auf die besonderen Herausforderungen von Menschen mit Migrationserfahrung in Nordafrika.

AWARDS OF DISTINCTION:

Drei weitere Projekte wurden mit einem AWARD OF DISTINCTION gewürdigt.

GLOBAL LEVEL OF CONFIDENCE (Antimetric Institute) – ein Projekt zur Wiederherstellung familiärer Identitäten von Opfern der argentinischen Militärdiktatur.

AI-POWERED TEACHER COMPETENCY ASSESSMENT TOOL (Oluwaseun Kayode und The Schoolinka Team) – ein digitales Werkzeug, das Lehrkräfte in ressourcenschwachen Bildungssystemen bei ihrer professionellen Weiterentwicklung unterstützt.

EARLY CROP PESTS AND DISEASES DETECTION SOLAR-POWERED AI TECHNOLOGY (Farmer Lifeline und Esther Kimani) – ein solarbetriebenes KI-System zur Früherkennung von Schädlingsbefall und Pflanzenkrankheiten, das Ernteausfälle reduziert und zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft beiträgt.

_„Technologie kann, wenn sie mit Gerechtigkeit gestaltet wird, Teil der Antwort auf dringende Fragen unserer Zeit sein. Die Gewinner haben wegen der Klarheit und Dringlichkeit ihres Auftrags überzeugt – und wegen der Konsequenz, mit der dieser Auftrag verfolgt wird. Die ‘AI for Social Impact Initiative’ zeigt, welches Potenzial in KI steckt, wenn sie konsequent auf gesellschaftliche Wirkung ausgerichtet und gemeinsam mit den Menschen entwickelt wird, die sie unterstützen soll“_, sagt ANDREA BARSCHDORF-HAGER, GESCHÄFTSFÜHRERIN VON CARE ÖSTERREICH. _„Die Siegerprojekte geben mithilfe von KI konkrete Antworten auf die gesundheitlichen Herausforderungen von Schwangeren und Schutzsuchenden in unterversorgten Regionen – zwei Gruppen, die besonders vulnerabel sind und deren Zugang zu medizinischer Versorgung dringend gestärkt werden muss.“_
KONFERENZ AM FESTIVAL: NEGOTIATING HUMANITY IN TIMES OF CRISIS

CARE Österreich
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