
SOS Mitmensch: FPÖ nimmt eigene Wählerschaft in Rechtsextremismus-Geiselhaft
Rechtsextremismusbericht umfasst ausschließlich FPÖ-Personal
„In unserem Bericht steht klar, wessen Rechtsextremismus-Verflechtungen dokumentiert werden, die von FPÖ-Personal. Umso befremdlicher, ja fast schon hinterhältig, ist es, dass der FPÖ-Generalsekretär jetzt im Namen seiner Partei die gesamte Wählerschaft der FPÖ in Rechtsextremismus-Geiselhaft nehmen will“, übt Alexander Pollak, Sprecher von SOS Mitmensch, scharfe Kritik an irreführenden Aussagen von FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker, wonach der heute veröffentlichte Rechtsextremismusbericht von SOS Mitmensch „alle“ angreife, „die die FPÖ gewählt haben“. Pollak hält dazu unmissverständlich fest: „In unserem Bericht werden 80 aktive und 38 ehemalige FPÖ-Politiker:innen und FPÖ-Mitarbeitende genannt, die eng mit Rechtsextremismus verflochten sind, etwa weil sie Neonazis gehuldigt, sich mit verfassungsfeindlichen Gruppierungen verbrüdert oder antisemitische Kanäle beworben haben. Keine einzige Person scheint im Bericht auf, nur weil sie FPÖ gewählt hat.“
Pollak warnt einmal mehr eindringlich vor der Gefahr für Demokratie und Freiheit, die mit verfassungsgefährdenden Szenen verbunden sei. „Nur Parteien und Personen, die nicht mit verfassungsfeindlichen Szenen verflochten sind, sollten mit machtvollen politischen Ämtern der Republik ausgestattet werden“, fordert Pollak.
Das gesamte FPÖ-Rechtsextremismus-Dossier finden Sie hier zum Herunterladen: https://www.sosmitmensch.at/rechtsextreme-fpoe-verflechtungen-im-ersten-halbjahr-2026
SOS Mitmensch
Alexander Pollak
Telefon: 06645120925
E-Mail: apo@sosmitmensch.at
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