
UNOS: Vorarlberg zeigt, dass moderne Öffnungszeiten möglich sind, jetzt braucht es eine bundesweite Reform
Bernhard: Schluss mit dem Öffnungszeiten-Fleckerlteppich – Betriebe brauchen mehr Freiheit statt immer neuer Ausnahmeregelungen
Die von der Vorarlberger Landesregierung geplante Lockerung der Sonntagsöffnung für kleine Nahversorger ist aus Sicht von UNOS – Unternehmerisches Österreich ein Schritt in die richtige Richtung. Gleichzeitig zeigt die neue Regelung, wie dringend eine bundesweite Modernisierung des Öffnungszeitengesetzes notwendig ist.
„Seit Jahren fordern wir UNOS flexiblere Öffnungszeiten, weil die bestehenden Regelungen weder den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden noch den Möglichkeiten moderner Geschäftsmodelle entsprechen. Die Vorarlberger Lösung zeigt, dass Bewegung möglich ist“, sagt UNOS Bundessprecher Michael Bernhard.
MODERNE NAHVERSORGUNG BRAUCHT MODERNE REGELN
Gerade digitale und hybride Nahversorgungskonzepte würden zeigen, dass sich Handel und Digitalisierung sinnvoll verbinden lassen. Selbstbedienungslösungen ermöglichen längere Öffnungszeiten, ohne zusätzliches Personal einsetzen zu müssen. Das stärke die Nahversorgung im ländlichen Raum und gebe Konsumentinnen und Konsumenten mehr Flexibilität im Alltag. Bernhard: „Wenn Nahversorger dank Digitalisierung ihre Geschäfte auch außerhalb klassischer Öffnungszeiten wirtschaftlich betreiben können, profitieren davon Unternehmerinnen und Unternehmer ebenso wie die Menschen vor Ort. Innovationen dürfen nicht an veralteten gesetzlichen Vorgaben scheitern.“
UNOS – Unternehmerisches Österreich
Mag. Lena Nagl
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