
LR Rosenkranz: Investition in Fachkräfte von morgen
Überbetriebliche Lehrausbildung gibt fast 1.000 Jugendlichen eine echte Zukunftsperspektive
„Jeder junge Mensch verdient die Chance auf eine qualifizierte Ausbildung und einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. Die Überbetriebliche Lehrausbildung (ÜBA) ist ein wichtiges Auffangnetz für jene Jugendlichen, die trotz Bemühungen keinen betrieblichen Lehrplatz gefunden haben. Damit schaffen wir Perspektiven und stärken gleichzeitig den heimischen Arbeitsmarkt“, betont Arbeitsmarkt-Landesrätin Susanne Rosenkranz.
Mit der Fortführung der Überbetrieblichen Lehrausbildung (ÜBA) setzt Niederösterreich gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice NÖ und den Sozialpartnern ein starkes Zeichen für jene Jugendlichen, die nach dem Pflichtschulabschluss keine betriebliche Lehrstelle finden konnten. Für das Ausbildungsjahr 2026/2027 stehen in Niederösterreich insgesamt 985 Ausbildungsplätze in überbetrieblichen Lehrwerkstätten und Lehrgängen zur Verfügung.
Die Jugendlichen absolvieren nach einer Berufsorientierungsphase eine drei- oder vierjährige Lehrausbildung in besonders nachgefragten Lehrberufen bis hin zur Lehrabschlussprüfung.
„Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ist es entscheidend, das Potenzial unserer eigenen Jugend bestmöglich zu fördern. Jeder erfolgreich ausgebildete Lehrling stärkt Jugend, unsere Wirtschaft und letztlich den Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Wer jungen Menschen eine solide Ausbildung ermöglicht, investiert in die Zukunft unseres Landes“, so Rosenkranz.
Die Maßnahme leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen und unterstützt die Ziele der Landesstrategie Niederösterreich 2030. Gleichzeitig entspricht sie dem Arbeitsübereinkommen des Landes, das die konsequente Fortführung der Lehrlingsoffensive mit besonderem Fokus auf benachteiligte Jugendliche vorsieht.
„Unser Ziel bleibt klar: Ausbildung statt Perspektivlosigkeit. Wir wollen möglichst viele Jugendliche in Beschäftigung bringen und ihnen den Weg in ein eigenständiges, selbstbestimmtes Leben eröffnen. Gleichzeitig sichern wir damit den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs für unsere heimischen Betriebe“, hält Rosenkranz abschließend fest.
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