
Neun Verkehrstote in der vergangenen Woche
167 Verkehrstote zwischen 1. Jänner und 5. Juli 2026
In der vergangenen Woche starben vier Motorradlenker und jeweils eine Fußgängerin, Leichtmotorradlenker, Lkw-Lenker, Pkw-Lenker und Traktorlenker bei Verkehrsunfällen. Zu einem besonders tragischen Verkehrsunfall kam es am Freitag, 3. Juli 2026, im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld, Steiermark, bei dem die oben erwähnte Fußgängerin getötet wurde. Ein 62-jähriger Lkw-Lenker dürfte, vermutlich aufgrund gesundheitlicher Probleme, auf einer Landesstraße B von der Fahrbahn abgekommen sein und prallte in ein Geschäftslokal. Das Schwerfahrzeug durchbrach die Hausmauer und verletzte zwei Frauen im Inneren des Gebäudes teils schwer. Der Lenker wurde mit leichten Verletzungen aus dem Führerhaus geborgen. Erst nach der teilweisen Bergung des Lkws wurde die 60-jährige Inhaberin des Geschäftes mit tödlichen Verletzungen aufgefunden. Das Geschäftslokal wurde zur Gänze zerstört, wobei auch das darüberliegende Wohnhaus bis auf Weiteres unbewohnbar bleibt. Am Wochenende, zu Beginn der Sommerferien im Burgenland, Niederösterreich und Wien, verunglückten fünf der neun verstorbenen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer.
Sechs Personen kamen in der Vorwoche auf Landesstraßen B und je eine auf einer Autobahn, Landesstraße L und Gemeindestraße ums Leben. Vier Verkehrstote mussten in der Steiermark, zwei in Oberösterreich und jeweils einer in Kärnten, Niederösterreich und Tirol beklagt werden.
Vermutliche Hauptunfallursachen waren in jeweils zwei Fällen eine gesundheitliche Beeinträchtigung des Lenkers, eine nicht angepasste Geschwindigkeit, Unachtsamkeit/Ablenkung und eine Vorrangverletzung und in einem Fall eine Alkoholisierung. Drei tödliche Verkehrsunfälle waren Alleinunfälle und ein Verkehrstoter war ausländischer Staatsangehöriger.
Vom 1. Jänner bis 5. Juli 2026 gab es im österreichischen Straßennetz 167 Verkehrstote (vorläufige Zahl). Im Vergleichszeitraum 2025 waren es 181 und 2024 144.
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