Hanke/Hattmannsdorfer: „Mit Schlüsseltechnologien und öffentlicher strategischer Beschaffung den Standort stärken“

Bundesregierung baut Schlüsseltechnologien, strategische Beschaffung und europäische Wertschöpfung aus

Die Bundesregierung richtet ihre Forschungs-, Innovations- und Industriepolitik konsequent auf Zukunftstechnologien, europäische Wertschöpfung und strategische öffentliche Beschaffung aus. Ziel ist es, Forschung schneller in industrielle Anwendung, neue Produkte und Arbeitsplätze zu überführen.

Österreich zählt bereits heute zu den innovationsstärksten Ländern Europas. Bei öffentlichen Ausgaben für angewandte Forschung und Entwicklung liegt Österreich unter den Top vier in der Europäischen Union, bei den F&E-Investitionen der Unternehmen sogar an dritter Stelle. Gleichzeitig soll der Transfer von exzellenter Forschung in industrielle Umsetzung künftig schneller gelingen. Der Grundsatz lautet: Fokus statt Gießkanne.

Mit dem FTI-Pakt 2027–2029 werden 5,5 Milliarden Euro investiert. 2,6 Milliarden Euro fließen bis 2029 in Schlüsseltechnologien. Das Innovationsministerium investiert von 2026 bis 2029 rund 1,6 Milliarden Euro in die neun definierten Schlüsseltechnologien und Stärkefelder, ab 2027 sollen auch 50 Prozent des BMWET-FTI-Budgets direkt in diese Bereiche gehen – darunter Künstliche Intelligenz, Halbleiter, Quantentechnologien, moderne Werkstoffe, Life Sciences, Energie- und Umwelttechnologien, Mobilität sowie Weltraum- und Luftfahrttechnologien.

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer: „Österreich ist stark in der Forschung – jetzt müssen wir stärker darin werden, aus Forschung industrielle Wertschöpfung zu machen. Wir halten die hohen Forschungsinvestitionen in Österreich trotz des budgetären Konsolidierungsbedarf stabil. Aber: Geld allein schießt keine Tore – das gilt auch in der Forschung. Daher setzen wir auch strukturelle Reformen in der Forschungsförderung um und stärken mit Made in Europe die Nachfrageseite. Mit dem Austrian Quantum Cluster starten wir den ersten Megacluster Österreichs und setzen einen konkreten Schritt unserer neuen Industriepolitik um: Wir wollen Quantentechnologie nicht nur erforschen, sondern in Österreich entwickeln, produzieren und vermarkten. Unser Ziel ist klar: Aus Spitzenforschung soll Spitzenindustrie werden. Deshalb setzen wir auf Fokus statt Gießkanne, investieren gezielt in Schlüsseltechnologien und schaffen mit Made in Europe neue Leitmärkte. Denn am Ende entscheidet nicht, wer die beste Idee hat, sondern wer daraus Arbeitsplätze, Wertschöpfung und Wohlstand schafft.“

Innovationsminister Peter Hanke: „Mit Investitionen in Quantentechnologien, Künstliche Intelligenz und strategische öffentliche Beschaffung verfolgen wir ein gemeinsames Ziel: Wir schaffen die Voraussetzungen dafür, dass Innovationen in Österreich entstehen, hier zur Anwendung kommen und langfristig Wertschöpfung sowie qualifizierte Arbeitsplätze sichern. So stärken wir den Innovationsstandort Österreich nachhaltig und machen unsere Infrastruktur fit für die Zukunft.“

AUSTRIAN QUANTUM CLUSTER: ERSTER MEGACLUSTER FÜR QUANTENTECHNOLOGIEN

Ein konkreter Umsetzungsschritt ist der Austrian Quantum Cluster. Über den Fonds Zukunft Österreich werden heuer 75 Millionen Euro für Forschung, Technologie und Innovation bereitgestellt. 30 Millionen Euro davon fließen in den ersten Megacluster Österreichs. Erstmals arbeiten dabei aws, FFG, CDG und FWF entlang einer gemeinsamen Zielsetzung – von der Grundlagenforschung bis zur Marktüberführung.

Ziel ist es, Österreichs starke Ausgangsposition im Quantenbereich schneller in Anwendung, industrielle Prototypen, Spin-offs und private Investitionen zu bringen.
Die Agenturen bekommen dazu ganz konkrete KPIs, welche Ziele erreicht werden müssen:

Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus
E-Mail: presseabteilung@bmwet.gv.at

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