
WKÖ-Gewerbe und Handwerk: Hohes Einsparpotenzial bei Stromkosten
Je nach Verbrauch bis zu 20 Prozent Ersparnis – reale Betriebsbeispiele aus Österreich sowie Vergleich von Stromkosten und Entlastungsmaßnahmen mehrerer EU-Staaten
Fünf der sechs größten Herausforderungen für die Betriebe im Gewerbe und Handwerk hängen laut einer aktuellen Umfrage mit Kostenfaktoren zusammen: Steuern und Abgaben, Energie, Rohstoffe, Arbeitskosten sowie der zunehmende Preisdruck.
Der Wechsel zu einem günstigeren Stromtarif bzw. Energielieferanten birgt für viele Betriebe großes Einsparungspotenzial: Je nach Branche und Verbrauchsgröße beträgt dieses bis zu 20 Prozent oder sogar mehr. Das zeigen konkrete Beispiele aus der betrieblichen Praxis, die das Energieinstitut der Wirtschaft gemeinsam mit der Bundessparte Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) zusammengestellt hat.
Im Mittelpunkt stehen reale Fallbeispiele aus Tischlereien, Bäckereien, Fleischereien sowie Glas- und Kunststoffverarbeitung. Anhand tatsächlicher Verbrauchs- und Preisdaten zeigt das Factsheet, welche Einsparpotenziale ein günstigerer Stromtarif und Lieferantenwechsel birgt.
ENERGIEPREISE ALS STANDORTFAKTOR
„Unsere Betriebe setzen bereits tagtäglich Maßnahmen zur Energieeffizienz um. Gleichzeitig ist es wichtig, alle vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen, um die Energiekosten zu senken. Die Übersicht von Betriebsbeispielen aus dem Gewerbe und Handwerk zeigt die möglichen Einsparpotenziale auf und ordnet diese im Vergleich zu den durchschnittlichen Strompreisen in der EU ein“, betont Manfred Denk, Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk.
Das Factsheet listet zudem aktuelle Entlastungsmaßnahmen für das Gewerbe und Handwerk aus anderen EU-Staaten wie Deutschland, Italien und Spanien auf und vergleicht die europäischen Strompreise anhand von Betriebsbeispielen aus der Eurostat-Datenbank. Diese Auswertung belegt, dass die durchschnittlichen Energiepreise für Strom (ohne Netzkosten, Steuern und Abgaben) in Österreich 2025 sowohl über dem EU-Durchschnitt als auch über den Vergleichswerten Deutschlands lagen. Besonders niedrige Durchschnittspreise wurden in Spanien verzeichnet.
„Gerade im internationalen Wettbewerb sind wettbewerbsfähige Energiepreise ein entscheidender Standortfaktor. Deshalb braucht es neben den kurzfristigen Einsparmöglichkeiten auch langfristige Maßnahmen, damit die Energiekosten für unsere Betriebe nachhaltig sinken“, so Denk weiter.
Mit dem KMU-Energiepreis-Check der E-Control sowie Gewerbe-Tarifkalkulator der E-Control können Betriebe ihre aktuellen Energiepreise mit vergleichbaren Unternehmen beziehungsweise verfügbaren Marktangeboten benchmarken.
Alle Informationen sind auf der INFO-WEBSEITE DER WKÖ-BUNDESSPARTE GEWERBE UND HANDWERK zu finden: „STROMKOSTENREDUKTION UND STROMPREISVERGLEICHE IN DER EU – Beispiele aus dem Gewerbe und Handwerk“ oder gebündelt im FACTSHEET ZUM DOWNLOAD
Weitere Infos finden sich im allgemeinen Factsheet, welches das Gewerbe und Handwerk mit den Bundessparten Handel, Tourismus und Freizeitwirtschaft, Information und Consulting und dem Energieinstitut der Wirtschaft erstellt hat, sowie auf der Infoseite der Bundessparte Industrie. (PWK348/HSP)
Wirtschaftskammer Österreich
Digital Media & Communication
Pressestelle
Telefon: T 0590 900 – 4462
E-Mail: dmc_pr@wko.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender