Greenpeace-Erfolg: Mehrheit der Händler stoppen Verkauf belasteter Kinder-Tattoos

BIPA, Thalia, dm und Temu reagieren und nehmen Tattoos aus Sortiment – Greenpeace fordert Verkaufsstopp aller belasteten Klebetattoos und strengere Chemikalienregeln

Der Chemikalien-Test von Greenpeace und der Arbeiterkammer Oberösterreich (https://act.gp/Tattoo-Report) zeigt erste Wirkung: Einige Händler haben belastete Klebetattoos für Kinder aus ihren Regalen und Webshops genommen. BIPA, Thalia, dm und Temu haben Greenpeace proaktiv in Stellungnahmen erklärt, dass sie den Verkauf der betroffenen Produkte gestoppt haben. Bei Müller, Amazon und SHEIN sind die getesteten Produkte nach aktuellem Stand zwar online nicht mehr auffindbar, eine Stellungnahme oder Bestätigung zur Auslistung liegt Greenpeace bisher jedoch nicht vor. Die Umweltschutzorganisation fordert von den Händlern den Verkaufsstopp aller belasteten Klebetattoos und einen Sortiments-Check auf problematische Chemikalien. Außerdem muss sich der für Chemikalien zuständige Minister Norbert Totschnig für strengere Chemikalienregeln und ein EU-weites PFAS-Verbot einsetzen.

Madeleine Drescher
Konsumexpertin
Greenpeace Österreich
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Magnus Reinel
Pressesprecher
Greenpeace Österreich
Tel.: + 43 664 8817 2210
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