
Grüne/Schallmeiner: Immer mehr Organisationen schlagen Alarm – Bundesregierung bleibt untätig
Grüne fordern Hitzeschutzplan und Klimaanlagen in Spitälern und Pflegeheimen
Während Österreich auf die nächste Hitzewelle zusteuert, wächst der Druck auf die Bundesregierung. Nach Ärzt:innen, Psycholog:innen und Seniorenvertretungen appelliert nun auch die Caritas, Hitzeschutz endlich als gesundheitspolitische und soziale Aufgabe ernst zu nehmen. Für den Gesundheitssprecher der Grünen, Ralph Schallmeiner, ist klar: „Immer mehr Organisationen schlagen Alarm, doch die Bundesregierung bleibt untätig. Dass NGOs mittlerweile einen besseren Hitzeschutz einfordern müssen, weil bis heute kein ressortübergreifender Hitzeschutzplan vorliegt, ist ein Armutszeugnis.“
„Hitze zählt längst zu den größten Gesundheitsrisiken unseres Landes. Besonders ältere Menschen, chronisch Erkrankte, Kinder, obdachlose Menschen und Beschäftigte, die extremer Hitze ausgesetzt sind, brauchen besseren Schutz. Ich erwarte mir von Gesundheits- und Arbeitsministerin Schumann endlich entschlossenes Handeln. Österreich braucht einen verbindlichen Hitzeschutzplan – mit Klimaanlagen in Schulen, Kindergärten, Spitälern und Pflegeheimen, mehr kühlen Rückzugsorten und besseren Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz“, betont Schallmeiner.
„Mit unserer Petition für ein umfassendes Hitzeschutzpaket zeigen wir, welche Maßnahmen jetzt notwendig sind. Es ist hochgradig ungerecht, dass es vom Einkommen oder Wohnort abhängt, ob Menschen eine Hitzewelle gesund überstehen. Hitzeschutz ist Gesundheitsvorsorge und eine Frage der sozialen Gerechtigkeit“, sagt Schallmeiner.
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