NEOS zu Kickls Schweigen: Wer Rechtsextreme in seinem Umfeld schweigend akzeptiert, ist kein Demokrat

Hoyos: „Kickl hat den Führungskader der Freiheitlichen Jugend in den Nationalrat geholt – und so den Identitären Tür und Tor geöffnet. Er muss dafür geradestehen.“

„Wo ist Herbert Kickl?“, fragt sich NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos. „Seit Monaten warten die Österreicherinnen und Österreicher darauf, dass er zu den unübersehbaren Verbindungen zwischen der Freiheitlichen Jugend und der rechtsextremen Identitären Bewegung Stellung nimmt – und der angebliche Aufklärer der Nation schweigt?“

Kickl könne nicht so tun, als ginge ihn seine eigene Jugendorganisation, die massive Überschneidungen mit den Identitären hat, nichts an, so Hoyos. „Diese Kindesweglegung funktioniert nicht. Kickl hat als Parteichef zugelassen, dass der Führungskader der Freiheitlichen Jugend jetzt im Nationalrat sitzt. Und als Klubobmann trägt er selbstverständlich die Verantwortung für die Umtriebe der blauen Abgeordneten. Er kann also nicht so tun, als ginge es ihn nichts an, dass sein FPÖ-Klub zum Trojanischen Pferd der extremen Rechten im Parlament geworden ist. Ist es immer noch „vorbei mit der Distanziererei“ von den Identitären, Herr Kickl? Auch wenn dort und im Umfeld Ihrer Parteijugend laut diversen Berichten Gewalt, Rassismus und unverhohlene Frauenfeindlichkeit zum guten Ton gehören? Stehen Sie den Österreicherinnen und Österreichern endlich Rede und Antwort. Wo sind die klaren Worte, die Sie sonst so gerne sprechen? Oder ist das etwa Ihre Vision eines zukünftigen Österreichs?“

NEOS – Das Neue Österreich
Presseabteilung
0676/4194951 (bitte nur Anrufe, keine SMS)
presse@neos.eu

(Ausschließlich für Medienanfragen!
Bürger:innenanfragen bitte an kontakt@neos.eu )

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender