Nepal: Sturzflut verursacht schwere Verwüstungen im Norden des Landes

Das genaue Ausmaß der Sturzflut in Nepal ist noch nicht bekannt, UNICEF steht bereit Nothilfe zu leisten.

Nach schweren Sturzfluten im Norden Nepals laufen Such- und Rettungsarbeiten in den betroffenen Gebieten weiter auf Hochtouren. Besonders betroffen ist der Distrikt Rasuwa an der Grenze zu Tibet entlang des Bhote-Koshi-Flusses. Berichten zufolge kamen mindestens 165 Menschen ums Leben, mehr als 1.000 weitere gelten als vermisst. Die Zahlen können sich mit fortschreitenden Rettungs- und Bergungsarbeiten noch ändern.

Die Wassermassen zerstörten Häuser, Straßen, Brücken und andere wichtige Infrastruktur. Auch Strom- und Kommunikationsverbindungen wurden unterbrochen, ganze Gemeinden sind nur schwer erreichbar.

Die nepalesische Regierung hat UNICEF um Unterstützung insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und bei Notunterkünften gebeten. Aktuell wird erwartet, dass der Gesundheitsbereich die dringendste Priorität haben wird, während das Ausmaß der Schäden weiter bewertet wird.

SO HILFT UNICEF JETZT IN NEPAL

UNICEF unterstützt die Bereitstellung lebenswichtiger Gesundheitsdienste in den von den Überschwemmungen betroffenen Gebieten, indem Notfallmedizin und medizinische Hilfsgüter bereitgestellt, beschädigte Gesundheitseinrichtungen unterstützt sowie Angebote für psychische Gesundheit und psychosoziale Unterstützung für betroffene Kinder und Familien vorbereitet werden.

Neben den Gesundheitsmaßnahmen arbeitet UNICEF gemeinsam mit staatlichen Stellen und humanitären Partnern daran, vertriebene Gemeinschaften durch Nothilfe und Maßnahmen zur frühzeitigen Wiederherstellung zu unterstützen. Dazu gehört die Hilfe bei der Wiederherstellung des Zugangs zu grundlegenden Dienstleistungen sowie die Bereitstellung dringend benötigter Hilfsgüter für betroffene Haushalte, während Zugangsbeschränkungen und Schäden an der Infrastruktur die Hilfsmaßnahmen weiterhin erschweren.

Bei der Reaktion steht das unmittelbare Wohlergehen, die Sicherheit und die Genesung von Kindern und ihren Familien im Mittelpunkt. Gleichzeitig werden längerfristige Bemühungen unterstützt, um essenzielle Dienstleistungen in den Gemeinschaften wiederaufzubauen und die Widerstandsfähigkeit gegenüber künftigen Katastrophen zu stärken.

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