FW-Fürtbauer: Strom muss wieder leistbar werden – weg mit CO₂- und Energiesteuern!

Freiheitliche Wirtschaft fordert Kurswechsel in der Energiepolitik – Versorgungssicherheit und Gesamtkosten müssen endlich vor ideologischen Ausbauzielen stehen!

Österreich verfügt über Wasserkraft, Wind, Sonne und einen der höchsten Anteile erneuerbarer Stromerzeugung Europas – trotzdem zahlen Haushalte und Betriebe weiterhin enorme Strompreise. Ende 2025 lagen die Haushaltsstrompreise laut aktuellen Berechnungen bei mehr als 30 Cent je Kilowattstunde. Auch die heimische Industrie zahlt deutlich mehr als viele europäische Konkurrenten. Für die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist klar: Energie darf nicht länger zum Standortkiller werden.

Dabei zeigt sich immer deutlicher, dass nicht eine einzelne Position auf der Stromrechnung das Problem ist. Entscheidend sind die Gesamtkosten des Systems – von Erzeugung und Netzen über Speicher und Regelenergie bis hin zu Steuern, Abgaben und CO₂-Kosten. Bei einem von Agenda Austria dargestellten Gewerbebetrieb macht die eigentliche Energie nur 47 Prozent der Stromrechnung aus. 29 Prozent entfallen auf Netztarife und 21 Prozent auf Steuern und Abgaben.

Gleichzeitig führt ein immer schnellerer Ausbau wetterabhängiger Stromerzeugung zu enormem Investitionsbedarf bei Netzen, Speichern und gesicherter Leistung. Der hohe Anteil erneuerbarer Energie allein garantiert weder niedrige Preise noch Versorgungssicherheit. Das zeigte zuletzt auch der Monat Juli: Aufgrund geringerer erneuerbarer Erzeugung musste Österreich 751 Gigawattstunden Strom importieren und war an lediglich vier von 31 Tagen Nettoexporteur.

Für die FW braucht es daher endlich eine Energiepolitik, die das gesamte System betrachtet. Ein milliardenschwerer Netzausbau darf nicht zum Selbstzweck werden und seine Kosten dürfen nicht immer weiter auf Haushalte und Betriebe abgewälzt werden. Ausbau und Erzeugung müssen sich am tatsächlichen Bedarf, an Versorgungssicherheit und an wirtschaftlicher Vernunft orientieren. Gleichzeitig braucht Österreich ausreichend gesicherte heimische Kraftwerksleistung und Speicher, damit unsere Energieversorgung nicht vom Wetter oder von Stromimporten aus dem Ausland abhängig wird.

Vor allem muss der Staat selbst endlich aufhören, Energie künstlich zu verteuern. Die FW fordert daher: Weg mit den CO₂-Steuern, Energiesteuern deutlich runter und keine neuen Belastungen auf Strom und Energie. Österreichische Unternehmen brauchen international wettbewerbsfähige Energiepreise statt immer neuer Klimaabgaben und Milliardenkosten für einen überhasteten Umbau des Energiesystems.

FW-Bundesobmann-Stellvertreter NAbg. Michael Fürtbauer abschließend: „Österreich hat alle Voraussetzungen für eine sichere und leistbare Energieversorgung – trotzdem machen wir Strom zum Standortkiller. Es reicht nicht, immer neue Windräder, Photovoltaikanlagen und Stromleitungen zu bauen und die Rechnung anschließend den Betrieben zu schicken. Wir müssen endlich die Gesamtkosten senken, Versorgungssicherheit garantieren und unsere Unternehmen entlasten. Weg mit den CO₂-Steuern, runter mit den Energiesteuern und Schluss mit einer Energiepolitik, die Arbeitsplätze und Industrie aus Österreich vertreibt!“

Freiheitliche Wirtschaft
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