Wöginger: FPÖ ist gegen Steuererleichterung für arbeitende Pensionistinnen und Pensionisten

ÖVP-Sozialsprecher: Aktivpension schafft Anreiz für freiwilliges Weiterarbeiten

„Die Kritik der FPÖ an der Aktivpension ist schlicht unverständlich. Wir schaffen damit einen konkreten finanziellen Anreiz für Menschen, die freiwillig über das Regelpensionsalter hinaus arbeiten wollen. Statt dieses Modell zu unterstützen, arbeitet die FPÖ gegen die Menschen und stellt Behauptungen auf, die an der Realität vorbeigehen“, erklärte heute, Dienstag, ÖVP-Sozialsprecher Abg. August Wöginger.

„Die Fakten sind klar: Mit der Aktivpension gibt es künftig einen Aktivitätsfreibetrag von bis zu 1.250 Euro monatlich beziehungsweise 15.000 Euro jährlich. Damit wird längeres Arbeiten spürbar attraktiver. Wer weiterarbeiten möchte und kann, soll davon auch finanziell profitieren“, so Wöginger. „Gleichzeitig stellt sich die Frage, warum die FPÖ gegen eine Steuererleichterung für arbeitende Pensionistinnen und Pensionisten ist. Wer freiwillig über das Regelpensionsalter hinaus arbeitet, leistet einen zusätzlichen Beitrag und soll von dieser Leistung auch finanziell profitieren können. Mit der Aktivpension schaffen wir dafür einen konkreten Anreiz. Die FPÖ sollte daher erklären, warum sie gerade jene Menschen stärker belasten möchte, die freiwillig länger arbeiten und weiterhin einen Beitrag zum Arbeitsmarkt leisten“, so Wöginger.

Für den ÖVP-Sozialsprecher steht fest: „Wir wollen Menschen nicht in die Pension drängen, sondern ihnen die Möglichkeit geben, freiwillig länger im Erwerbsleben zu bleiben. Gerade angesichts des Arbeitskräftemangels ist es sinnvoll, wenn erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Erfahrung weiterhin einbringen können.“

„Die FPÖ tut außerdem so, als würde der Freibetrag einfach verfallen, wenn jemand in einem Monat weniger verdient. Das ist nicht der Punkt: Die gesetzliche Regelung sieht einen Freibetrag von bis zu 15.000 Euro jährlich vor. Die monatliche Grenze von 1.250 Euro bildet dabei die laufende steuerliche Umsetzung ab“, so Wöginger.

Auch der Vorwurf, die Aktivpension sei ein Schritt in Richtung eines höheren gesetzlichen Pensionsantrittsalters, sei zurückzuweisen. „Die Aktivpension verändert das gesetzliche Regelpensionsalter nicht. Sie setzt auf Freiwilligkeit. Wer über das Regelpensionsalter hinaus arbeiten möchte, bekommt dafür einen zusätzlichen finanziellen Anreiz. Wer in Pension gehen möchte, geht in Pension“, stellt Wöginger klar. „Und eines möchte ich auch festhalten: Die Aktivpension ist kein Modell nur für einige wenige. Bereits heute arbeiten rund 30.000 unselbständig Beschäftigte und knapp 40.000 Selbstständige über das Regelpensionsalter hinaus. Genau für diese Menschen schaffen wir bessere Rahmenbedingungen“, so Wöginger.

„Die FPÖ sollte daher aufhören, jede Verbesserung schlechtzureden. Wer Menschen, die freiwillig länger arbeiten wollen, finanziell entlastet, setzt einen positiven Anreiz. Das ist Politik, die sich an der Lebensrealität orientiert“, so Wöginger abschließend. (Schluss)

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