
Korosec sieht in der „Aktivpension“ einen konkreten Anreiz für Tausende
Erfreut zeigt sich Seniorenbundpräsidentin Ingrid Korosec über den heutigen Beschluss der „Aktivpension“ im Nationalrat: „Ich habe lange und hart dafür gekämpft, dass freiwilliges Arbeiten in der Pension attraktiv wird. Mit dem Freibetrag von 15.000 Euro pro Jahr ab 1. Jänner 2027 und dem Wegfall der Dienstnehmerbeiträge gibt es mehr Netto vom Brutto. Wer in der Pension weiterarbeiten kann und will, soll steuerlich und bürokratisch entlastet werden. Das ist ein konkreter Anreiz für Tausende Menschen.“
WAHLFREIHEIT MIT WIRTSCHAFTLICHEM UND GESELLSCHAFTLICHEM NUTZEN
Korosec nennt die Vorteile: „Die Aktivpension verbindet individuelle Wahlfreiheit mit gesellschaftlichem und wirtschaftlichem Nutzen. Menschen können länger aktiv bleiben, ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergeben und ihre finanzielle Situation verbessern. Eine Win-Win-Situation.“
ZWEI HEBEL: LÄNGER IM JOB HALTEN UND ECHTE ANREIZE SCHAFFEN
Korosec sieht zwei Notwendigkeiten: „Wir müssen Menschen, die arbeiten können und wollen, durch Gesundheitsförderung, Weiterbildung und altersgerechte Arbeitsplätze möglichst lange im Erwerbsleben halten. Und wir müssen jenen, die nach Erreichen des Pensionsalters freiwillig weiterarbeiten wollen, einen finanziellen Anreiz geben. Hier setzt die ,Aktivpension‘ an. Es ist doch absurd, 50 Jahre Wissen und Erfahrung aufzubauen – und dann ab einem Stichtag nicht mehr zu nutzen.“
Österreichischer Seniorenbund
Karin Leitner
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