
FPÖ-Bors/FPÖ-Dorner: „Neues Dienstzeitmanagement muss abgeblasen werden“
Besuche bei Polizeiinspektionen im Probebezirk Gänserndorf
„Wir wollten nicht über unsere Polizisten reden, sondern mit ihnen. Die Gespräche vor Ort haben für uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, auf jene zu hören, die tagtäglich auf der Straße für unsere Sicherheit sorgen. Die bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Dienstzeitmanagement bestätigen viele jener Befürchtungen, vor denen wir Freiheitliche bereits Ende 2025 gewarnt haben. Denn: Ein Großteil der Beamten war mit dem bewährten alten System absolut zufrieden. Das neue Modell bringt laut Schilderungen der Betroffenen nur Nachteile und keinerlei Verbesserungen“, erklären FPÖ Niederösterreich Sicherheitssprecher LAbg. Andreas Bors und FPÖ Gänserndorf Bezirksparteiobmann LAbg. Dieter Dorner anlässlich ihrer Besuche bei mehreren Polizeiinspektionen im Bezirk Gänserndorf.
Im Mittelpunkt standen dabei Gespräche mit den Exekutivbeamten und deren Erfahrungen mit dem neuen Dienstzeitmanagement, das derzeit im Bezirk Gänserndorf erprobt wird.
Auch FPÖ Bezirkschef LAbg. Dieter Dorner zieht nach den Besuchen eine kritische Bilanz: „Unsere Polizisten im Bezirk Gänserndorf verdienen die bestmöglichen Rahmenbedingungen für ihre wichtige Arbeit. Entscheidungen über ihre Dienstzeiten dürfen nicht an der Realität auf den Polizeiinspektionen vorbeigehen. Genau deshalb waren die persönlichen Gespräche für uns besonders wichtig.“
Für Bors und Dorner ist klar, dass das ÖVP-Innenministerium aus den Erfahrungen des Probebetriebs Konsequenzen ziehen muss: „Innenminister Karner muss die Notbremse ziehen. Ein Modell, das zu Unzufriedenheit führt und unsere Polizisten zusätzlich belastet, darf nicht österreichweit ausgerollt werden. Dieses Dienstzeitmanagement gehört somit abgeblasen.“
FPÖ Niederösterreich Landtagsklub
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