
Wiener Juden im Exil – Ausstellung „Heimatlos“ im JMW
Mit „Heimatlos. Wiener Juden im Exil“ zeigt das Jüdische Museum Wien (JMW) im Museum Judenplatz eine neue Sonderausstellung
Von einem Leben bleibt manchmal nur ein Brief. Ein Pass. Ein Foto. Ein Koffer. Und doch erzählen diese Fragmente ganze Lebensgeschichten. Ab 30. September 2026 zeigt das Jüdische Museum Wien – ein Museum der Wien Holding – seine neue Ausstellung über die Vertreibung der Wiener Jüdinnen und Juden und ihr (Über-)Leben im Exil.
AUSLÖSCHUNG NACH „ANSCHLUSS“
Nach dem „Anschluss“ Österreichs am 12. März 1938 wurde Wien zur Modellstadt für die nationalsozialistische Entrechtung, Enteignung und Vertreibung der jüdischen Bevölkerung. Innerhalb kürzester Zeit wurde die drittgrößte jüdische Gemeinde Europas durch Emigration, Deportation und Ermordung nahezu ausgelöscht. Wer fliehen konnte, verlor nicht nur Wohnung, Beruf, Eigentum und soziale Existenz, sondern auch seine Heimat. Jüdische Wienerinnen und Wiener fanden Zuflucht in europäischen Staaten, Nord- und Südamerika, Afrika, dem Nahen Osten, Asien und Australien und mussten sich fern ihrer Heimat ein neues Leben aufbauen.
„Diese Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit Familien von Geflüchteten und Historiker*innen. Ihre Erinnerungen, Geschichten und überlieferten Dokumente eröffnen neue Perspektiven auf die Erfahrungen Wiener Jüdinnen und Juden im Exil – und auf die Spuren, die ihre Vertreibung bis heute hinterlassen hat.“
Mag. a Natascha Golan
Presseabteilung Jüdisches Museum Wien
Tel.: +43 699 15 20 55 54
E-Mail: natascha.golan@jmw.at
www.jmw.at
Dr. Hannes Auer
Wien Holding – Konzernkommunikation
Telefon: +43 1 408 25 69 -14
E-Mail: H.Auer@wienholding.at
www.wienholding.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender