Österreichs Einsatz zeigt Wirkung: Zehetner begrüßt Kurswechsel der Kommission bei Methanverordnung

EU-Kommission will importbezogene Pflichten ein Jahr verschieben – Österreich drängt auf Rechtssicherheit und Versorgungssicherheit– geopolitische Lage erfordert Flexibilität

Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner begrüßt die Ankündigung von Energie-Kommissar Jorgensen, die ab 1. Jänner 2027 vorgesehenen importbezogenen Pflichten der EU-Methanverordnung um ein Jahr verschieben zu wollen. Österreich hatte sich in den vergangenen Monaten gemeinsam mit weiteren Mitgliedstaaten wiederholt für eine Verschiebung und eine rechtssichere, praxistaugliche Umsetzung eingesetzt. „Das ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und zeigt, dass unser Einsatz Wirkung hat. Österreich hat früh und klar darauf hingewiesen, dass die neuen Vorgaben in ihrer derzeitigen Form zu Rechtsunsicherheit führen und unsere Bemühungen um eine breite und sichere Gasversorgung erschweren können. Dass die Kommission jetzt eine Verschiebung um ein Jahr auf den Weg bringen will, begrüße ich“, so Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.

GEOPOLITISCHE LAGE VERLANGT BESONDERE VORSICHT

Die Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt großer geopolitischer Unsicherheit. Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt, die internationalen Energiemärkte reagieren mit hoher Volatilität und Europa muss seine Energieversorgung weiterhin möglichst breit diversifizieren. Die Europäische Kommission selbst verweist darauf, dass die Situation auf den globalen Energiemärkten außergewöhnlich bleibt und genau beobachtet werden muss.

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