ÖVP-Zierfuß: Cyberangriff auf Stadt Wien muss lückenlos aufgeklärt werden

Sicherheitsmaßnahmen müssen umfassend evaluiert und verstärkt werden

Nach dem Bekanntwerden des Cyberangriffs auf die Stadt Wien fordert die Wiener Volkspartei eine umfassende Aufklärung des Vorfalls und eine rasche Überprüfung der bestehenden Sicherheitsmaßnahmen.

„Ein Cyberangriff in dieser Größenordnung muss sehr ernst genommen werden. Wenn zehntausende interne Dokumente kopiert werden konnten und dabei auch personenbezogene sowie teilweise sensible Daten betroffen sind, braucht es jetzt volle Transparenz darüber, wie es zu dieser Sicherheitslücke kommen konnte und ob sie früher hätte erkannt oder verhindert werden können“, so Klubobmann Harald Zierfuß.

Positiv sei, dass die Schwachstelle laut Stadt mittlerweile geschlossen wurde und derzeit keine Hinweise auf eine Veröffentlichung der entwendeten Informationen vorliegen. Damit könne die Angelegenheit jedoch nicht erledigt sein. Es müsse insbesondere geklärt werden, welche konkreten Sicherheitsvorkehrungen bestanden, wie lange die Schwachstelle vorhanden war und welche Konsequenzen aus dem Vorfall gezogen werden.

„Die Stadt Wien trägt Verantwortung für eine enorme Menge an Daten und muss entsprechend hohe Sicherheitsstandards gewährleisten. Die bestehenden Schutzmechanismen müssen daher umfassend evaluiert und dort, wo notwendig, unverzüglich verstärkt werden. Gleichzeitig müssen die betroffenen Personen rasch und vollständig informiert werden. Entscheidend ist, dass aus diesem Vorfall die richtigen Konsequenzen gezogen werden und sich ein derartiger Datenabfluss nicht wiederholt“, so Zierfuß abschließend.

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