Die Universitätspolitik der Bundesregierung: Danke, wir haben verstanden.

Hochschulstrategie 2040 versus Unibudget 2028 – 2030. Das Ende einer Partnerschaft

Mit dem Titel „Zukunft braucht Demokratie“ hat Ministerin Holzleitner die Hochschulstrategie 2040 heuer ausgerufen und auch Vertreter:innen des Personals junger Generationen zur Mitarbeit eingeladen. Im Sommer hat sie eine massive Änderung des Arbeitsrechts an den Universitäten versprochen und geblieben ist nur eine kleine Gesetzesänderung zur Berücksichtigung von Karenzzeiten bei befristeten Verträgen – übrigens eine jahrelange Forderung der Gewerkschaft und des ULV – mittels einer Mini-Novelle des Universitätsgesetzes (derzeit in Begutachtung). Der Paukenschlag von gestern jedoch bestätigt die schlimmsten Befürchtungen, dass nämlich die Universitäten kein fortgesetzt angepasstes Budget für die Jahre 2028 bis 2030 erhalten werden, denn nichts Anderes bedeutet die Entscheidung der Regierung, wenn sie die Finanzierung der Unis „nominell“, somit ohne Berücksichtigung von Preissteigerungen, umsetzen will.
Der ULV weist in der Beurteilung dieser Situation auf personalrelevante Argumente hin, die bisher nur als Randnotizen in der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden:

Verband des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals der
österreichischen Universitäten (ULV)
Dr. Stefan Schön, Pressesprecher
Telefon: +4369911240984
E-Mail: schoen@mdw.ac.at

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