Greenpeace: Asbest-Sanierung – Wien vorbildlich, Burgenland säumig

Umweltschutzorganisation stellt UIG-Anfrage zu Asbestarbeiten auf Friedensburg Schlaining und fordert vom Land Burgenland ein verbindliches Sanierungsprozedere

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace kritisiert den Umgang des Landes Burgenland mit asbestbelasteten Flächen und lobt zugleich das Vorgehen der Stadt Wien. Wien saniert aktuell erstmals zwei asbesthaltige Asphaltflächen im 13. und 15. Bezirk, und zwar unter strengen Schutzauflagen für Arbeiter:innen und Anrainer:innen. Im deutlich stärker belasteten Burgenland gibt es dagegen auch nach Monaten kein einheitliches, rechtskonformes Sanierungsprozedere. Greenpeace liegen Hinweise auf mutmaßlich rechtswidrige Arbeiten auf der Friedensburg Schlaining vor. Die Organisation hat deshalb eine Anfrage nach dem Umweltinformationsgesetz an die Landesimmobilien Burgenland (LIB) gestellt. Greenpeace fordert die burgenländische Landesregierung auf, für das gesamte Bundesland umgehend ein verbindliches Sanierungsprozedere nach Wiener Vorbild einzuführen.

Stefan Stadler
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Julia Karzel
Pressesprecherin
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