
Großkundgebung in Wien: Innenminister bedankt sich für professionellen Polizeieinsatz
Verkehr, Schutz der Versammlung, Unterbinden von Eskalationen – herausfordernder Demo-Einsatz mit sehr guter Bilanz
Unter den kritischen Vorzeichen der gewaltsamen Proteste in Frankreich und anderen europäischen Ländern fand gestern auch in Wien eine Großkundgebung mit vielen tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Durch den professionellen Einsatz der Wiener Polizei und dem vernünftigen Verhalten innerhalb des Protestes verlief diese Demonstration weitestgehend friedlich.
Die Wiener Polizei begleitete die Versammlung mit einem umfassend vorbereiteten Einsatzkonzept und konnte die öffentliche Ordnung und Sicherheit über den gesamten Verlauf gewährleisten.
„Es ist mir ein großes Anliegen, mich bei allen zu bedanken, die zu diesem weitgehend friedlichen Verlauf beigetragen haben. Mein besonderer Dank gilt der Landespolizeidirektion Wien für die sorgfältige Planung und Vorbereitung sowie den eingesetzten Polizistinnen und Polizisten für die professionelle und konsequente Umsetzung des Einsatzkonzepts“, sagte Innenminister Gerhard Karner am Rande einer Pressekonferenz am 23. Oktober 2026.
Die Polizei hatte die Versammlung durchgehend mit uniformierten und zivilen Kräften sowie unterstützenden technischen Mitteln, darunter Drohnen, begleitet. Durch die gesetzten vorbeugenden Maßnahmen konnte ein störungsfreier Ablauf gewährleistet werden. Ein polizeiliches Einschreiten war kaum erforderlich.
Gegen 18 Uhr wurden rund 20 vermummte Personen festgestellt. Sechs Teilnehmer wurden wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Vermummungsverbot in einer Versammlung angehalten. Im Zuge der Amtshandlung wurde ein Polizist von einem bislang unbekannten Täter an der Hand verletzt.
„Ich bedanke mich auch bei den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern für ihr Verständnis und ihre Geduld angesichts der unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen. Mein Dank gilt ebenso den grundsätzlich friedlichen Versammlungsteilnehmerinnen und -teilnehmern. Dass eine derart große Kundgebung weitgehend friedlich verläuft, ist angesichts der Bilder der vergangenen Tage aus Europa keine Selbstverständlichkeit“, betonte Karner.
Bundesministerium für Inneres
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